
Dank Fischer und Amiri: Mainz macht wieder Spaß
Heimsieg, zu null, Relegationsplatz verlassen: Der Samstag hätte für die 05er kaum besser laufen können. Zwei Gründe für den Aufschwung sind Trainer Urs Fischer und der mit sechs Treffern ins neue Jahr gestartete Amiri.
13 Spiele, sechs Punkte, Tabellenletzter: Das war die Situation, als Urs Fischer nach dem 13. Spieltag in Mainz übernahm. Zu allem Überfluss mussten die Nullfünfer eine Woche später auch noch zum Auswärtsspiel nach München.
Doch die Mainzer trotzten allen Widerständen und starteten mit einem 2:2 bei den Bayern erst so richtig in die Saison. Hätte Kacper Potulski Harry Kane nicht kurz vor Schluss noch gefoult und einen Elfmeter verursacht, hätten die Mainzer womöglich sogar drei Punkte aus München entführt.
Europa-Niveau in der "Fischer-Tabelle"
Inzwischen hat das Team von Urs Fischer seit Jahresbeginn in sechs Partien 13 von möglichen 18 Punkten gesammelt und sich nun erstmals von den Abstiegsrängen verabschiedet. In der "Fischer-Tabelle" stehen die Mainzer mit Platz vier gar auf einem Champions-League-Rang.
Einen entscheidenen Anteil am Aufschwung hat neben Fischer sicherlich auch Nadiem Amiri, der in den letzten Wochen aufblüht. Seine heutigen beiden Tore gegen den FC Augsburg sind seine Treffer fünf und sechs im laufenden Kalenderjahr und zeigen die Wichtigkeit des Schlüsselspielers.

Springt Amiri noch auf den EM-Zug auf?
Auch Bundestrainer Julian Nagelsmann dürfte diese Entwicklung nicht entgangen sein. Nachdem Nagelsmann Amiri wegen Adduktorenbeschwerden beim letzten Lehrgang im November gegen Luxemburg und die Slowakei durch Assan Ouédraogo ersetzt hat, kann sich der Mittelfeldmotor nun wieder berechtigte Hoffnungen machen, bei gleichbleibenden Leistungen bei den kommenden Länderspielen im März gegen die Schweiz und Ghana wieder zum Aufgebot zu gehören. Dann findet der vorletzte Lehrgang statt, bevor es im Sommer für die Deutsche Nationalmannschaft zur Weltmeisterschaft geht.
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