Alexandra Popp bejubelt schon ihr sechstes Turniertor - © Harriet Lander/Getty Images
Alexandra Popp bejubelt schon ihr sechstes Turniertor - © Harriet Lander/Getty Images
2. Bundesliga, bundesliga

Herzlichen Glückwunsch! Frauen-Nationalmannschaft im EM-Finale

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Das DFB-Team der Frauen ist gegen Frankreich in das Endspiel der Europameisterschaft in England gegen die Gastgeberinnen eingezogen. Beim 2:1 (1:1) in Milton Keynes hatte Kapitänin Alexandra Popp vom VfL Wolfsburg kurz vor der Halbzeit für die Führung der Frauen-Nationalmannschaft gesorgt (40.), ehe ein unglückliches Eigentor von Torhüterin Merle Frohms noch vor dem Pausenpfiff den Ausgleich bescherte (44.). Erneut Popp markierte den entscheidenden Treffer (76.).

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Die zweite Halbfinalpartie – nachdem die Engländerinnen bereits am Dienstag gegen Schweden in das Finale vorgerückt waren (4:0) – begann umkämpft, aber ohne nennenswerte Chancen. Erst in der 22. und 26. Minute verbuchten Popp und ihre Wölfe-Mitspielerin Felicitas Rauch mit Freistößen Möglichkeiten für die DFB-Auswahl, bei der wegen eines positiven Coronavirus-Befundes Klara Bühl vom FC Bayern München ausfiel.

Wieder zur Stelle - und diesmal doppelt: Alexandra Popp - Shaun Botterill/Getty Images

Popp macht weiter wie bisher - Frohms mit Pech und starker Leistung

Fünf Minuten vor der Pause nutzte Popp die erste Großchance zum 1:0, verwandelte eine Flanke ihrer Wolfsburger Teamkollegin Svenja Huth vom rechten Flügel per Volley innerhalb des Strafraums. Die 31-Jährige, die wegen Verletzungen erst ihre erste EM absolviert, schoss damit bislang in jedem DFB-Spiel dieses Turniers ein Tor. Nur vier Minuten später konterten die Französinnen den Führungstreffer jedoch mit einem Distanzschuss von Kadidiatou Diani von Paris Saint-Germain aus halblinker Position, mit dem sie zwar am kurzen Innenpfosten gescheitert war - der von Neu-Wölfin Frohms aber doch noch in das Netz prallte.

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Nach Wiederanpfiff traf Huth aus der Ferne lediglich knapp neben das Tor (47.). Auf der anderen Seite kam die "Equipe Tricolore" durch die zur Pause eingewechselte Selma Bacha (63.) und durch Starakteurin Wendie Renard im Nachgang einer Ecke (64.), beide von Olympique Lyon, zu einer Doppelgelegenheit - einmal hatte VfL-Verteidigerin Kathrin Hendrich geblockt, einmal parierte Frohms klasse. Kurz darauf zeichnete sich die Keeperin auch gegen Diani aus (67.).

Die Spielführerin schnürt den Doppelpack - Finale am Sonntag

Nachdem die Mannschaft von Bundestrainerin Martina Voss-Tecklenburg die Druckphase der Französinnen überstanden hatte, meldete sie sich mit einem Ausrufezeichen zurück. Wieder war Huth mit einer Hereingabe zur Vorlagengeberin avanciert und Popp setzte sich per Kopf im Sechzehner durch. Durch ihren sechsten Turniertreffer belegt sie in der Torschützinnenliste jetzt gemeinsam mit "Lioness" Beth Mead vom FC Arsenal den ersten Platz. In der Schlussphase konnten "Les Bleus" sich keine deutliche Chance mehr erspielen. Joker Linda Dallmann vom FC Bayern fehlten sogar noch nur Zentimeter zum 3:1.

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Vier Tage ruht der Ball in England nun, ehe es am Sonntag um 18 Uhr im legendären Londoner Wembley-Stadion um den Titel geht. Für das Frauen-Nationalteam handelt es sich im 13. Wettbewerb um die neunte Endspielteilnahme - die acht bisherigen gewann die DFB-Auswahl alle.

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