Sven Ulreich stand zuletzt im DFB-Pokal gegen den Bremer SV im Tor - © IMAGO / MIS
Sven Ulreich stand zuletzt im DFB-Pokal gegen den Bremer SV im Tor - © IMAGO / MIS
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Sofort zur Stelle: Sven Ulreich vor Comeback beim FC Bayern München

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Manuel Neuer wird den Rückrundenstart definitiv verpassen. Der Torhüter befindet sich nach einem positiven Corona-Test noch auf den Malediven in häuslicher Quarantäne und fällt somit für das Spiel gegen Borussia Mönchengladbach aus. Nun rückt Sven Ulreich ins Tor des FC Bayern, der bereits in der Vergangenheit beweisen konnte, dass er sofort zur Stelle ist, wenn er gebraucht wird.

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Sven Ulreich wird mal wieder zu einer wichtigen Figur des FC Bayern München, wenn Not am Mann ist. Durch den Ausfall von Manuel Neuer rückt der 33-Jährige zum Rückrundenauftakt gegen Borussia Mönchengladbach zwischen die Pfosten und soll für den nötigen Rückhalt sorgen.

Bereits in der Saison 2017/18 stellte Ulreich seine Qualitäten als starker Ersatzmann unter Beweis, als für Neuer aufgrund eines Fußbruches die Saison frühzeitig beendet war. 29 Spiele lieferte er damals für die Bayern ab, zwölf Mal behielt Ulreich dabei eine weiße Weste. Am Ende der Spielzeit wurde der FCB mit 21 Punkten Vorsprung Deutscher Meister und erreichte das DFB-Pokalfinale (1:3 gegen Frankfurt).

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2017/18 hütete Sven Ulreich über weite Strecken der Saison das Bayern-Tor und wurde mit den Münchnern souverän Deutscher Meister - Thomas Niedermueller/Bundesliga/DFL via Getty Images

Nach Hamburg und wieder zurück

In der folgenden Saison kehrte Neuer zurück, wodurch Ulreich wieder auf die Bank verdrängt wurde. 2018/19 absolvierte er zwar noch neun Partien, ein Jahr später machte er am 20. Juni 2020 gegen den SC Freiburg aber sein vorerst letztes Bundesliga-Spiel, wodurch es den gebürtigen Schorndorfer in Richtung Hamburg zog.

Beim Hamburger SV war Ulreich als Nummer eins gesetzt, verpasste aber knapp den Aufstieg mit den Rothosen. "Ich habe in Hamburg nach dem verpassten Aufstieg meinen Vertrag aufgelöst. Als die Anfrage aus München kam, brauchte ich nicht lange überlegen. Es war eine große Freude, dass der FC Bayern noch einmal an mir interessiert war“, erklärte Ulreich nach seiner Rückkehr zum Rekordmeister im Sommer des vergangenen Jahres.

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Schon bei seinem ersten Wechsel 2015 wusste Ulreich, dass er eher die Reservistenrolle einnehmen wird. Damals wechselte er vom VfB Stuttgart zu den Bayern. Bei den Schwaben wurde der Torhüter zum Profi und absolvierte insgesamt 220 Pflichtspiele für den VfB.

Gutes Verhältnis zu Neuer

Während seiner kompletten Zeit in München zeigte Ulreich immer wieder, dass er sich in seiner Rolle unterordnen kann und seine Position wie ein Profi angeht. Nicht umsonst war er immer zur Stelle, wenn es darauf ankam. Das bestätigte auch das gute Verhältnis zu Manuel Neuer: "Manu und ich haben damals schnell festgestellt, dass wir auf einer Wellenlänge sind. Manu hat gemerkt, dass ich im Training immer alles gebe, aber hintenrum nicht stichele. Deswegen haben wir uns schnell richtig gut verstanden“, sagte Ulreich in einem Gespräch mit dem FC Bayern.

Am Freitagabend darf sich Ulreich also mal wieder unter Beweis stellen. Bei Borussia Mönchengladbach will sich der FC Bayern vor allem für das 0:5 im DFB-Pokal revanchieren und die Tabellenführung weiter ausbauen. Für einen sicheren Rückhalt zwischen den Pfosten ist dafür schon mal gesorgt.

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