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Schlüsselspieler des FC Bayern München im Spitzenspiel gegen Bayer 04 Leverkusen

Am 8. Spieltag steht eine Partie ganz besonders im Fokus: Bayer 04 Leverkusen gegen FC Bayern München. Der Tabellenführer ist zu Gast beim Zweitplatzierten, nur das bessere Torverhältnis trennt Spitzenreiter München von seinem Verfolger. bundesliga.de nennt die fünf Schlüsselspieler des Rekordmeisters.

Manuel Neuer

Manuel Neuer ist in seiner nunmehr elften Saison an der Säbener Straße der sichere Rückhalt des FC Bayern München. Am 3. Spieltag trug sich Neuer in die Geschichtsbücher ein: Beim Sieg gegen Hertha BSC blieb der Torwart in seinem 441. Bundesliga-Spiel zum 205. Mal ohne Gegentor (mittlerweile 206 Mal). Den Rekord hatte er sich neuer zuvor mit seinem Vorgänger in München, Oliver Kahn, geteilt.

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Inzwischen hat Neuer seit seinem Debüt im August 2006 für Schalke gegen Alemannia Aachen 445 Bundesliga-Spiele bestritten. Unter den aktiven Spielern sind das die meisten (historisch Platz 29, Manfred Burgsmüller als Nächster hat 447). In dieser Saison hat der Nationalspieler bislang 18 Torschüsse abgewehrt (72 Prozent) und kassierte in den sieben Spielen sieben Gegentore. Nach der schlechtesten Spielzeit im Bayern-Trikot im letzten Jahr mir 42 Gegentreffern, ist Neuer mit seiner Mannschaft nun wieder auf Kurs.

Joshua Kimmich

Joshua Kimmich ist als Eigengewächs beim FC Bayern gestartet und inzwischen zu einem absoluten Führungsspieler gereift - auf und neben dem Platz. Kimmich ist meinungsstark und selbstbewusst, was sich auch in seiner Spielweise widerspiegelt. So war er in dieser Saison bislang an sechs Toren beteiligt (drei Tore, drei Vorlagen). Nur Robert Lewandowski hatte bei den Bayern mehr Torbeteiligungen. Mit drei Treffern ist er außerdem zweitbester Schütze des FCB und die drei Vorlagen sind, gemeinsam mit Leroy Sane, sogar Spitze. Kimmich übernimmt eben Verantwortung.

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Seit Ende 2019 agiert der Nationalspieler fast nur noch auf der Sechserposition. Wie wichtig er für die Münchner ist zeigt auch, dass er mit Thomas Müller zusammen der einzige Spieler ist, der in dieser Saison in allen elf Pflichtspielen der Bayern in der Startelf stand.

Thomas Müller

Julian Nagelsmann weiß um die Qualitäten des Ur-Münchners, weshalb er ihn bislang auch immer von Beginn an spielen ließ. Müller zahlt es mit guten Leistungen zurück. Mit zwei Toren und zwei Vorlagen hat er bereits zum Erfolg des Tabellenführers beigetragen und ist damit auf einem guten Weg auch in diesem Jahr wieder Top-Vorbereiter der Liga zu werden.

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Müller ist unglaublich wichtig für den FC Bayern. Seine beiden Tore erzielte er in den ersten zehn Minuten und brachte seine Mannschaft damit beide Male 1:0 in Führung. Ligaweit hat bislang kein Spieler öfter früh und öfter zu diesem Spielstand getroffen. Der Offensivspezialist weiß eben wie die Liga tickt. Müller ist aktuell der dienstälteste Spieler in der Bundesliga. Seit 2000 spielt er für den FC Bayern München.

Leroy Sane

Leroy Sane blüht unter Nagelsmann auf. Warum, dass hat der Trainer kürzlich erst erklärt: "Man tut gut daran, ihn einfach machen zu lassen", sagte er nach dem letzten Champions-League-Spiel. Sane weiß diese Freiheit zu nutzen. Er ist der Spieler, der den Unterschied ausmachen kann. Ob auf den beiden Flügeln, im zentralen Mittelfeld oder im Angriff, der Offensivallrounder füllt jegliche Position zu 100 Prozent aus.

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Der Nationalspieler hat einen starken linken Fuß. 15 seiner insgesamt 19 Tore in der Bundesliga erzielte er damit. In dieser Saison hat er immerhin schon fünf Scorer-Punkte gesammelt (zwei Tore, drei Vorlagen). Sein großes Plus ist sein Tempo (Höchstgeschwindigkeit in der Bundesliga: 35,2 km/h). Wenn Sane am Ball ist, ist er nicht zu stoppen. Denn zusätzlich verfügt der Münchner über eine ganz feine Technik und Torgefahr. Sane macht eben den Unterschied.

Robert Lewandowski

An Stürmer Lewandowski führt natürlich kein Weg vorbei. Nachdem der Pole schon in den letzten vier Spielzeiten Torschützenkönig geworden ist, ist er auf einem guten Weg, dies in dieser Saison zu wiederholen. Mit sieben Treffern steht er nach sieben Spieltagen gemeinsam mit Dortmunds Erling Haaland wieder ganz oben. Der Gewinner des Goldenen Schuhs schießt aus allen Lagen, weshalb es wenig verwunderlich ist, dass er schon die meisten Torschüsse abgegeben hat: 30.

"Lewys" Torgefahr ist einfach herausragend. In dieser Bundesliga-Saison benötigte er im Schnitt etwas über vier Torschüsse pro Treffer und nutzte 63 Prozent seiner Großchancen (fünf von acht). Eine höhere Quote verhinderte das Aluminium, das er drei Mal bislang traf. Von Februar bis September 2021 traf der polnische Nationalspieler in 15 Bundesliga-Spielen in Folge. Das ist die zweitlängste Serie der Geschichte: Gerd Müller war von 1969 bis 1970 in 16 Spielen in Serie erfolgreich. Ausgerechnet beim Tabellenletzten SpVgg Greuther Fürth endete diese Serie am 6. Spieltag.