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Jamal Musiala im Champions-League-Halbfinale gegen PSG-Spieler João Neves
Jamal Musiala im Champions-League-Halbfinale gegen PSG-Spieler João Neves - © IMAGO/kolbert-press/Marc Niemeyer
Jamal Musiala im Champions-League-Halbfinale gegen PSG-Spieler João Neves - © IMAGO/kolbert-press/Marc Niemeyer
bundesliga

Perfekter Zeitpunkt: Jamal Musiala ist zurück zu alter Stärke

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Bayern fordert, Musiala liefert: Der Dribbelkünstler hat zu alter Stärke zurückgefunden – zu einem Zeitpunkt, der perfekter kaum sein könnte.

Anfang Juli 2025 zog sich Jamal Musiala im Rahmen der Klub-Weltmeisterschaft gegen Paris Saint-Germain eine Sprunggelenksluxation sowie eine Fraktur des Wadenbeins zu. Ungefähr ein Dreivierteljahr später wurde er – auch aufgrund der Verletzung von Serge Gnabry – wieder ins kalte Champions-League-Wasser geworfen. Doch Musiala hielt dem Druck stand.

Zwar war er bei der wilden 4:5-Niederlage an keinem der vier Münchner Tore direkt beteiligt, dennoch ließ er in vielen kleineren Situationen seine unvergleichliche Genialität aufblitzen, die man in München während seiner Verletzung schmerzlich vermisst hatte.

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Trotz Rückschlägen zurück in Topform

Der Weg zurück war jedoch von Hindernissen gespickt. Noch Anfang April sagte Bayern-Sportvorstand Max Eberl: "Es ist nicht alles lupenrein und jungfräulich, sondern auch operativ und angeschlagen. Das bedarf Zeit." Anlass dieser Aussage war Musialas Rückschlag im März, als er aufgrund einer Schmerzreaktion im betroffenen Sprunggelenk erneut pausieren musste.

Inzwischen scheint der 23-Jährige jedoch wieder zur alten Topform zurückgefunden zu haben: In seinen letzten zehn Pflichtspielen verbuchte Musiala acht Scorer-Punkte (drei Tore, fünf Torvorlagen). Erst am Wochenende verhalf er dem Rekordmeister – natürlich nach einer ordentlichen Portion Dribbling – mit dem zwischenzeitlichen 3:3-Ausgleich zum Comeback-Sieg in Mainz.

Rückkehr zum Topniveau zur entscheidenden Phase

In der Bundesliga kommt der in Stuttgart geborene Offensivmann in seiner kurzen Einsatzzeit (488 Minuten) auf sieben Torbeteiligungen (drei Tore, vier Torvorlagen) – im Schnitt war er damit alle 70 Minuten an einem Treffer beteiligt.

Es scheint, als würde "Bambi", wie Musiala mitunter von seinen Teamkollegen liebevoll genannt wird, den Turbo genau zur richtigen Zeit zünden – pünktlich vor dem noch möglichen Triple mit Bayern und der Weltmeisterschaft mit der Nationalmannschaft im Sommer.