
"Ich habe lange gewartet": Bayern-Youngster schnappt sich spezielle Nummer
In der neuen Saison will Tom Bischof beim FC Bayern München angreifen. Mit neuer Nummer auf dem Rücken will der Jungstar einen Stammplatz im zentralen Mittelfeld erobern.
Eigentlich wollte Tom Bischof schon immer die wohl begehrteste und ikonischste Rückennummer, die man sich im jungen Fußballeralter vorstellen kann. "Als Kind träumt man natürlich von der Zehn. Die wollte ich früher auch immer haben", erzählt der 21-Jährige. Stattdessen wechselt er nun von der 20 auf die Acht – ebenfalls eine Nummer mit großer Geschichte beim FC Bayern. Sie trugen einst auch Bayern-Legenden wie Lothar Matthäus oder Andreas Herzog.
Nach seinem Wechsel von der TSG Hoffenheim zum FC Bayern München "bin ich ein bisschen weiter nach hinten gerückt und spiele eher auf der Sechs, da passt die Acht ganz gut", so Bischof. Der Jungstar übernimmt die neue Rückennummer von dem abgewanderten Leon Goretzka, der gleichzeitig Tom Bischofs Konkurrent im zentralen Mittelfeld war. "Ich habe lange gewartet, auch aus Respekt vor Leon Goretzka. So etwas fragt man nicht schon vorher nach", berichtet Bischof.

Aleksandar Pavlović überlässt Tom Bischof die Nummer Acht
Das Go holte sich Bischof allerdings noch bei seinen Teamkollegen ab – zum Beispiel von Aleksandar Pavlović. "Er ist länger hier, ein guter Freund von mir und ich schätze ihn sehr. Ich habe mit ihm gesprochen und gewartet, ob er die Acht nehmen möchte. Aber Pavlo bleibt bei seiner Nummer und so kam es dann dazu, dass ich die Acht übernommen habe. Darüber bin ich sehr glücklich. Ich habe nachgefragt und mir wurde relativ früh das Vertrauen gezeigt, dass ich sie haben darf."
In der kommenden Spielzeit will sich Tom Bischof mit neuer Nummer den Stammplatz beim Rekordmeister erkämpfen. 26 Einsätze, davon 14 Mal in der Startelf, waren es bereits letzte Saison in der Bundesliga. "Im Zentrum spornen Pavlo, Jo Kimmich und ich uns gegenseitig an. Jeder will spielen, dadurch werden alle besser und das hilft der ganzen Mannschaft. Ich traue mir diese Rolle definitiv zu", gibt sich Bischof selbstbewusst.

"Das hilft mir für meine weitere Karriere"
Bischofs Vorteil ist seine Flexibilität: Der Kapitän der U21-Nationalmannschaft kann auch die Position des Linksverteidigers und offensiven Mittelfeldspielers bekleiden. Zudem ist er Linksfuß. "Für mich persönlich war es eine sehr gute Saison, weil ich viel gelernt, mich weiterentwickelt und auf verschiedenen Positionen gespielt habe. Das hilft mir für meine weitere Karriere. Jetzt hoffe ich natürlich, dass es noch besser wird und noch mehr Titel dazukommen."
Neben einer Fritz-Walter-Medaille in Gold aus dem Jahr 2024 zählen die Deutsche Meisterschaft, der DFB-Pokal und der Franz Beckenbauer Supercup bereits zu der Titelsammlung von Tom Bischof.
