In schwedischer Hauptrolle: Leipzigs Emil Forsberg - © Claudio Bresciani/TT via www.imago-images.de/imago images/TT
In schwedischer Hauptrolle: Leipzigs Emil Forsberg - © Claudio Bresciani/TT via www.imago-images.de/imago images/TT
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Schweden bei der EM: Mit Forsberg und Co. weiterkommen

Das schwedische Nationalteam bekommt es bei der Europameisterschaft zunächst mit Spanien, Polen und der Slowakei zu tun. Nach der FIFA-Weltrangliste handelt es sich bei den Schweden, die den 18. Platz belegen, in der Gruppe E um die zweitstärkste Mannschaft - hinter "La Furia Roja" (6.), knapp vor den "Bialo-czerwoni" (21.) und etwas weiter vor der "Repre" (36.). Dem will "Tre Kronor" gerecht werden.

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Schwedens Spielplan:

14. Juni, 21 Uhr in Sevilla (ZDF / Magenta TV): Spanien - Schweden
18. Juni, 15 Uhr in St. Petersburg (Magenta TV): Schweden - Slowakei
23. Juni, 18 Uhr in St. Petersburg (ggf. ZDF / Magenta TV): Schweden - Polen

Schweden reist mit fünf Siegen aus dem Jahr 2021 im Rücken zur UEFA EURO, zuletzt gab es ein 3:1 gegen Armenien und ein 2:0 gegen den weiteren EM-Teilnehmer Finnland. Die Auswahl von Trainer Janne Andersson qualifizierte sich hinter ihrem erneuten Gruppengegner Spanien für die Endrunde, vier Punkte vor Norwegen mit BVB-Toptorjäger Erling Haaland.

Forsberg und Quaison in Topform

In der schwedischen Nationalmannschaft geht Emil Forsberg von Bundesliga-Vizemeister RB Leipzig voran. Gegen Armenien avancierte der 29-Jährige, der nicht zufällig die Rückennummer 10 trägt, jüngst mit einem Tor und einer Vorarbeit zum Matchwinner. Insgesamt kommt er bereits auf 58 Länderspiele.

Ebenfalls positiv fiel in den vergangenen Partien Robin Quaison vom 1. FSV Mainz 05 auf. Gegen Finnland traf der 27-Jährige selbst, gegen das armenische Nationalteam bereitete er als Joker den vorentscheidenden Treffer vor. Möglich allerdings, dass Coach Andersson zumindest erstmal nur auf einen Stürmer setzt - dann hätte der ehemalige Dortmunder Alexander Isak, mittlerweile in Diensten Real Sociedads, wohl die Nase vor Quaison und dem Ex-Hamburger Marcus Berg.

Nicht im Kader fand sich zuletzt derweil Ludwig Augustinsson vom SV Werder Bremen, der schon das Bundesliga-Saisonfinale wegen muskulärer Probleme verpasst hatte, wieder. Laut Co-Trainer Peter Wettergren sollte der 27 Jahre alte Linksverteider, der gesetzt sein dürfte, aber rechtzeitig fit werden.

Für Schweden und sein Bundesliga-Trio geht es zunächst nur darum, die anspruchsvolle Gruppe - in der das spanische Nationalteam klar die Favoritenrolle einnimmt - zu meistern. Sowohl als etwaiger Tabellenzweiter als auch als Tabellendritter dürfte es anschließend zu einer harten Aufgabe kommen - als Zweiter zum Beispiel gegen England oder Kroatien, als Dritter etwa gegen die Niederlande oder Österreich. Die Devise der Skandinavier muss also lauten: Weiterkommen - und dann weiterschauen!