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Christian Kofane und Kamerun sind der Trophäe wieder ein wenig näher gekommen
Christian Kofane und Kamerun sind der Trophäe wieder ein wenig näher gekommen - © FRANCK FIFE
Christian Kofane und Kamerun sind der Trophäe wieder ein wenig näher gekommen - © FRANCK FIFE
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Diese Bundesliga-Stars stehen im Achtelfinale des Afrika Cups

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Ganz Kamerun feiert Kofane! Der Leverkusener erzielte mit einem satten Distanzschuss den Siegtreffer gegen Mosambik. Jetzt stehen seine "Löwen" im Achtelfinale. Aber auch andere Bundesliga-Stars kämpfen noch um den Titel. Ein Überblick, welche Bundesliga-Profis beim Afrika-Cup noch vom ganz großen Coup träumen dürfen.

Mit einem Traumtor von Leverkusens Christian Kofane begann der Silvesterabend in Gruppe F – und doch sollte am Ende die Elfenbeinküste ganz oben stehen. Der Stürmer von Bayer 04 Leverkusen traf beim 2:1 (1:1) Kameruns gegen Mosambik und hielt sein Team damit lange auf Kurs Gruppensieg.

Parallel zeigte jedoch der Titelverteidiger seine ganze Klasse mit geballter Bundesliga-Qualität. Mit einem Kopfballtor von Hoffenheim-Profi Bazoumana Toure drehte die Elfenbeinküste gegen das bereits ausgeschiedene Gabun einen 0:2-Rückstand und gewann dank eines späten Treffers noch 3:2 (1:2). Der Last-Minute-Erfolg sicherte den Ivorern den Gruppensieg, während Kamerun trotz Punktgleichheit wegen eines Treffers weniger Rang zwei blieb.

Im Achtelfinale trifft die Elfenbeinküste, deren Trikot neben Toure auch Leipzigs Shooting-Star Yan Diomande trägt, am Dienstag auf Burkina Faso. Dort wiederum spielen sowohl der Freiburger Cyriaque Irié als auch der Leverkusener Edmond Tapsoba. Kamerun bekommt es bereits am Sonntag mit Südafrika zu tun, während Mosambik am Montag gegen Mitfavorit Nigeria antritt.

Gharbi jubelt über seinen Treffer für Tunesion - IMAGO/Bouhara Hamza/ABACA

Gharbi lässt Tunesien jubeln

Auch Tunesien durfte sich auf einen Bundesligaspieler verlassen. In einem dominant geführten Spiel gegen Tansania stach Ismaël Gharbi vom FC Augsburg nicht nur mit vielen offensiven Akzenten, sondern auch mit dem einzigen Treffer für sein Team heraus. Per Strafstoß traf der 21-Jährige zum 1:0 (43. Minute).

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Mit dem Endstand von 1:1 ist klar: Tunesien steht als Gruppenzweiter der Gruppe C im Achtelfinale des Afrika-Cups. Auch Gharbis Augsburger Teamkollege Elias Saad und Ellyes Skhiri von Eintracht Frankfurt, der gegen Tansania über 90 Minuten im Einsatz war, sind im Kader der Nordafrikaner, die jetzt auf Mali treffen.

Eliesse Ben Seghir von Bayer 04 Leverkusen bekam als Einwechselspieler knapp 30 Minuten Spielzeit und brachte Ägyptens souveränes 3:0 gegen Sambia mit über die Zeit. Die Gastgeber zogen damit ungefährdet als Gruppensieger ins Achtelfinale ein und treffen dort auf Benin.

Wirbelte als Einwechselspieler für Marokko: Ben Seghir von Bayer 04 Leverkusen - IMAGO/SFSI

Ägypten gibt sich keine Blöße

Ebenfalls als Einwechselspieler durfte sich Samuel Essende von Augsburg über das Weiterkommen mit der DR Kongo freuen. Im letzten Gruppenspiel gab es für die Zentralafrikaner ein klares 3:0 gegen Botsuana.

Im Achtelfinale kommt es somit zum Aufeinandertreffen mit Algerien, das mit Mohamed Amoura vom VfL Wolfsburg, dem Frankfurter Farès Chaïbi und Leverkusens Ibrahim Maza bereits vor dem abschließenden Vorrundenspiel als Sieger der Gruppe E feststand. Die Algerier ließen es sich aber trotzdem nicht nehmen, Äquatorialguinea im dritten Gruppenspiel ebenfalls noch zu schlagen. Beim 3:1-Sieg trafen Chaïbi und Maza, der bereits seinen zweiten Treffer des Turniers erzielte.

Maza-Show beim Afrika-Cup

Mit Nicolas Jackson vom FC Bayern München, der beim ungefährdeten 3:0-Sieg gegen Benin 90 Minuten auf der Bank saß, zog Senegal als Gruppensieger vor der DR Kongo mit Essende in die K.o.-Runde ein.