2. Bundesliga, bundesliga

Sportorganisationen rufen zur Beteiligung an den Internationalen Wochen gegen Rassismus auf

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Am 14. März sind die diesjährigen zweiwöchigen Internationalen Wochen gegen Rassismus unter dem Motto "Haltung zeigen" gestartet. Gemeinsam rufen der Deutsche Fußball-Bund (DFB), die DFL Stiftung, die Deutsche Sportjugend im DOSB (dsj), Eintracht Frankfurt und die Stiftung gegen Rassismus Vereine, Organisationen, lokale Initiativen, Aktionsgruppen oder Einzelpersonen bundesweit dazu auf, sich zu beteiligen und Haltung zu zeigen: Gegen jede Form von Rassismus und für Vielfalt. Und in Zeiten wie diesen insbesondere auch gegen Krieg und für ein friedliches Miteinander.

Weitere Informationen zum Aktionstag #BewegtGegenRassismus und zu Beteiligungsmöglichkeiten

Erstmalig findet innerhalb der Internationalen Wochen gegen Rassismus der Aktionstag #BewegtGegenRassismus statt. Aktive, Sportvereine und Sportorganisationen werden dazu ermutigt, rund um den 27. März 2022 Sportveranstaltungen und -aktivitäten durchzuführen und mit Sport und Bewegung in der Gruppe oder einzeln die Botschaft zu verbreiten: Wir stehen zusammen – gegen Rassismus und für 100 Prozent Menschenwürde. #BewegtGegenRassismus soll als Hashtag für alle Aktionen in den sozialen Medien dienen. "Als Botschafter der Internationalen Wochen gegen Rassismus und als Verein mit über 50 Sportarten ist es für uns selbstverständlich, dass wir uns am Aktionstag beteiligen", so Peter Fischer, Präsident von Eintracht Frankfurt. "Der Sport verbindet, nur als Team können Mannschaften erfolgreich sein und nur als Gemeinschaft stehen wir standhaft gegen Rassismus. Lasst uns gemeinsam am 27. März aktiv werden und klare Kante zeigen!"

Moritz Glenk, Projektverantwortlicher für die Internationalen Wochen gegen Rassismus, im Interview: "Jeder kann sich klar gegen rassistische Äußerungen positionieren"

Die Internationalen Wochen gegen Rassismus gehen auf einen Beschluss der Generalversammlung der Vereinten Nationen zurück und erinnern an das "Massaker von Sharpeville", bei dem die südafrikanische Polizei am 21. März 1960 im Township Sharpeville 69 friedlich Demonstrierende erschoss. Seit 2016 werden die zweiwöchigen Internationalen Wochen gegen Rassismus von der Stiftung gegen Rassismus rund um den 21. März, den Internationalen Tag gegen Rassismus, koordiniert. In Deutschland und ganz Europa engagieren und positionieren sich jährlich öffentlichkeitswirksam mehrere tausend Vereine, Organisationen, Schulen, Religionsgemeinden, Sportvereine und -verbände mit verschiedenen Aktionen und Projekten innerhalb der Internationalen Wochen gegen Rassismus.

Offiziell unterstützt werden die Internationalen Wochen gegen Rassismus vom Deutschen Fußball-Bund, der DFL Stiftung und der Deutschen Sportjugend im DOSB (dsj).