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Das waren die prägenden Protagonisten des 13. Spieltags
Das waren die prägenden Protagonisten des 13. Spieltags - © DFL Deutsche Fußball Liga
Das waren die prägenden Protagonisten des 13. Spieltags - © DFL Deutsche Fußball Liga
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13. Spieltag im Fokus: Darüber spricht die Bundesliga

Köln - Borussia Dortmund bleibt auch dank Superjoker Paco Alcacer weiterhin an der Tabellenspitze, der FC Bayern München meldet sich dank Doppelpacker Serge Gnabry zurück und Timo Werner entscheidet das Spitzenspiel - darüber spricht die Bundesliga nach dem 13. Spieltag.

1) Alcacer egalisiert Bundesliga-Rekord
Borussia Dortmund bleibt auch nach dem 13. Spieltag ungeschlagen und ist weiterhin an der Tabellenspitze. Der 2:0-Sieg gegen den Sport-Club Freiburg war jedoch ein hartes Stück Arbeit, bis kurz vor Schluss hätten die Breisgauer gegen den durchaus dominanten BVB noch ausgleichen können. Doch ein Glück, wer Paco Alcacer bringen kann. Wenn der Spanier seine Stiefel schnürt und zur Außenlinie schreitet, sollten beim gegnerischen Team alle Alarmglocken läuten. Denn auch am 13. Spieltag war Alcacer wieder als Joker zur Stelle - und machte mit seinem Treffer in der Nachspielzeit den Deckel drauf. Es ist bereits sein neuntes Tor nach Einwechslung. Mehr hat in der Geschichte der Bundesliga in einer Saison noch kein Spieler geschafft. Alacacer egalisierte damit den bisherigen Rekord von Viorel Ganea (2002/03) und Nils Petersen (2016/17). Die brauchten dafür aber immerhin eine ganze Saison.

2) Bayern schafft den Turnaround
Binnen einer Woche hat sich der FC Bayern München aus der Krise befreit. Am Dienstag schoss sich der Rekordmeister nach dem enttäuschenden 3:3 gegen Fortuna Düsseldorf am 12. Spieltag mit einem 5:1 in der Champions League gegen Benfica den Frust von der Seele, am Samstag folgte dann der absolut verdiente Dreier gegen den SV Werder Bremen. Mann des Spiels war dabei ausgerechnet der Ex-Bremer Serge Gnabry, der nach einer für ihn sehr starken Länderspielpause letzte Woche noch mit Adduktorenbeschwerden pausieren musste, das gewonnene Selbstvertrauen aus der Nationalmannschaft jedoch mitnehmen konnte und die Partie mit einem Doppelpack im Alleingang entschied. Was weiter Hoffnung machen darf ist die Rückkehr zweier Leistungsträger: Kingsley Coman feierte nach zweimonatiger Zwangspause ebenso sein Comeback wie Spielmacher Thiago, der zuletzt vier Wochen mit einem Außenbandriss im Sprunggelenk ausfiel.

Vedad Ibisevic feierte sein 300. Bundesliga-Spiel stilecht mit einem Treffer - Thomas Starke/Bongarts/Getty Images

3) Gelungenes Ibisevic-Jubiläum
Nach sechs Spielen ohne Sieg in der Bundesliga konnte sich Hertha BSC mit einem 2:0-Sieg in Hannover befreien. Ein ganz besonderer Tag für Kapitän Vedad Ibisevic. Der Stürmer knackte die magische Marke von 300 Bundesliga-Spielen und markierte auch den Treffer zum 2:0 Endstand. Für den Bosnier war es nicht nur sein 115. Saisontor, er ist nun auch der einzige Spieler, dem es in der Historie der Bundesliga gelang, mindestens 33 Tore für drei verschiedene Clubs zu erzielen. Für Hertha hat der Bosnier jetzt - wie auch für den VfB Stuttgart 33 Mal getroffen. Für die TSG 1899 Hoffenheim war er sogar 43 Mal erfolgreich.

4) Leipzig baut Heimnimbus aus
RB Leipzig bleibt als eines von drei Teams in dieser Saison zu Hause ungeschlagen. Schon allein ein Tor bei den Sachsen zu erzielen ist derzeit enorm schwierig. Wettbewerbsübergreifend hat das Team von Ralf Rangnick nun in sieben Heimspielen in Folge keinen Gegentreffer mehr kassiert. Dank des 2:0-Erfolgs gegen Borussia Mönchengladbach behauptete Leipzig Platz 3 und verkürzte den Abstand auf die Fohlenelf auf einen Zähler.

5) Stuttgart feiert Befreiungsschlag im Tabellenkeller
Es war ein hartes Stück Arbeit, aber am Ende stand ein enorm wichtiger 1:0-Erfolg für den VfB Stuttgart gegen den FC Augsburg. Die Schwaben verließen damit erstmals seit dem 1. Spieltag die Abstiegsränge. Sollte Nürnberg allerdings am Montag gegen Leverkusen punkten, würde die Weinzierl-Truppe wieder auf den 16. Platz zurückfallen. Den goldenen Treffer gegen die Fuggerstädter erzielte Anastasios Donis, der nicht nur das erste Heimtor unter dem neuen Trainer erzielte, sondern auch das erste aus dem Spiel heraus seit dem Amtsantritt von Markus Weinzierl. Darauf soll in den kommenden Wochen aufgebaut werden.

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