Treffer in der Vorbereitung. Für Dante lief es im Wintertrainingslager in Katar richtig gut.
Treffer in der Vorbereitung. Für Dante lief es im Wintertrainingslager in Katar richtig gut.
Bundesliga

Dante: "Wir wollen sofort ein Zeichen setzen!"

München - Topfit und besonders motiviert kehrte Dante aus seinem Brasilien-Urlaub zurück. Der brasilianische Innenverteidiger ist wieder auf dem besten Weg sich nach 11 Startelf-Einsätzen in der Hinrunde seinen Stammplatz endgültig zurückzuerobern. Im Interview mit Bundesliga.de zeigt er sich sehr ehrgeizig und er macht keinen Hehl draus, was seine Ambitionen betrifft.

"Ich fühle mich topfit und werde alles geben"

Frage: Herr Dante, welches Fazit ziehen Sie von dieser Vorbereitung?

Dante: Wir hatten ein hervorragendes Trainingslager und nun sind wir bereit für den Auftakt in Wolfsburg.

Frage: Welche Ziele haben Sie sich für die zweite Hälfte der Saison gesteckt?

Dante:Wir haben eine hervorragende Hinrunde gespielt und daran wollen wir anknüpfen. Wir haben weiterhin vor, viele Tore zu erzielen und wenig zu kassieren. Und wir freuen uns sehr, dass wir uns einen solchen Vorsprung nach nur 17 Spieltagen erarbeiten konnten. Nun haben wir fest vor, weiterhin die Bundesliga zu dominieren.

Frage: Ist Ihr persönliches Ziel sich einen Stammplatz zurückzuerobern?

Dante: Klar habe ich in der Hinrunde nicht so oft gespielt wie in meinen ersten beiden Jahren, aber zurzeit fühle ich mich top-fit. Ich werde alles geben, um mir meinen Platz in der ersten Elf zu verdienen. Wenn man nicht spielt, ist man nicht sehr glücklich, aber ich stelle mich immer in den Dienst der Mannschaft.

Frage: Kann es noch passieren, dass der FC Bayern ein Tor kassiert?

Dante: (er lacht). Okay, wir haben in der Hinrunde nur vier Gegentreffer hinnehmen müssen, aber: Wie wir zum Beispiel am letzten Spieltag in Mainz (2:1) gesehen haben, war es vor unserem Tor mehrfach brenzlig. Also müssen wir in jeder Partie den Gegner sehr ernst nehmen. Manchmal spielen wir so hoch, dass wir gar nicht mehr daran denken, dass wir in unserem Strafraum gefährliche Aktionen zu klären haben. Die meisten Gegner in der Bundesliga stehen sehr tief gegen uns. Wir müssen deswegen immer diszipliniert bleiben, sonst könnte es immer wieder böse Überraschungen geben.