Anzeige
Der überragende Mann des Hinspiels: Kapitän Fede Valverde
Der überragende Mann des Hinspiels: Kapitän Fede Valverde - © IMAGO/David Canales / SOPA Images
Der überragende Mann des Hinspiels: Kapitän Fede Valverde - © IMAGO/David Canales / SOPA Images
bundesliga

Champions League: Real Madrid wartet auf die Bayern

xwhatsappmailcopy-link

In beeindruckender Art und Weise hat Real Madrid im Achtelfinal-Duell der Schwergewichte Manchester City aus der Champions League geworfen. Nun erwarten die "Blancos" den FC Bayern München im Viertelfinale.

Real Madrid durchlebt keine einfache Saison – dabei wähnte man sich im Sommer auf dem richtigen Weg: Der spanische Rekordmeister verpflichtete Xabi Alonso als neuen Coach, der 2024 Bayer 04 Leverkusen sensationell zum Double verholfen hatte. Doch nach 34 Partien inklusive der Klub-Weltmeisterschaft in den USA im vergangenen Sommer, wurde der Baske bei den "Blancos" schon wieder entlassen.

Álvaro Arbeloa, der wie Alonso sowohl bei Liverpool als auch bei Real Madrid als Spieler aktiv gewesen war, wurde sein Nachfolger. In der spanischen La Liga hinkt man weiter Hansi Flicks Barcelona hinterher – in der Champions League läuft's dafür aber umso runder!

Der jüngste Torwart der CL-Geschichte in Action!17.03.2026

Keine Chance für Manchester City

Als Neunter verpassten die Spanier, die in der titelreichen Vereinshistorie bereits 15 Mal den Henkelpott gewinnen konnten, knapp den direkten Einzug ins Achtelfinale – und setzten sich in den Playoffs gegen José Mourinhos Benfica Lissabon durch.

Wozu die Königlichen, wo Weltstars wie Kylian Mbappé, Vini Jr. oder auch DFB-Abwehrspieler Antonio Rüdiger kicken, wirklich fähig sind, zeigten sie im Achtelfinale gegen Manchester City.

Im Hinspiel wurde das Team von Coach Pep Guardiola regelrecht überrannt, Fede Valverde war der Mann der Partie: Der Kapitän der Königlichen erzielte alle drei Treffer, zwei davon trugen das Prädikat Weltklasse. Im Rückspiel machte Arbeloas Truppe das Viertelfinale mit einem 2:1-Sieg klar.

In der Runde der letzten Acht erwartet der spanische Rekordmeister nun den deutschen Rekordmeister. Dort kommt es zu den Duellen Nummer 31 und 32 mit Madrid. Zwölf dieser Partien entschieden die Münchener für sich, 14 Mal behielt Real die Oberhand.

Bejubelt seinen Rückspieltreffer: Vini Jr. mit Thiago Pitarch - IMAGO/Callis / Agencia LOF

Bayern: Reals einstige "Bestia Negra"

Es gab eine Zeit, da sprachen die Spanier, wenn sie den FCB meinten, ehrfürchtig von "La Bestia Negra", dem Angstgegner: In den Landesmeister-Halbfinals 1976, 1987 und im Semifinale der Champions League 2001 schied Real nämlich immer gegen Bayern aus. Von den vergangenen zehn direkten Duellen konnte München allerdings nur eines für sich entscheiden.

Vincent Kompany sagt vor dem nächsten Aufeinandertreffen: "Gegen so einen Gegner brauchst du Spieler mit Selbstvertrauen – und dieses Vertrauen haben wir." Das beweist auch die Aussage von Harry Kane: "Wir fürchten niemanden. Wir wissen, dass es schwer wird, aber mit dem Selbstvertrauen aus diesem Spiel und aus der bisherigen Saison müssen wir einfach genau so weitermachen."

Die Bayern, die im zweiten Jahr unter Vincent Kompany extrem dominant in der Champions League aufspielen, hätten in dieser Saison auf jeden Fall wieder "Bestia Negra"-Potenzial.