
Bayer 04 Leverkusen mit großem Kampf gegen Titelaspirant Arsenal
Zwar ausgeschieden, aber tolle Spiele gezeigt: Eine Woche nach dem 1:1 zu Hause hat Bayer 04 Leverkusen dem Titelaspiranten FC Arsenal auch im Rückspiel des Champions-League-Achtelfinales getrotzt. Die Art des Ausscheidens von Bayer 04 beim 0:2 verdeutlichte vor allem eines: Leverkusen gehört in die Königsklasse.
Während die Werkself Arsenal im Hinspiel bis kurz vor Abpfiff sogar noch am Rande einer Niederlage hatte, gestaltete sich die Auswärtsherausforderung wie erwartet nochmal eine Nummer größer. Die Gunners – Premier-League-Tabellenführer und neben dem FC Bayern München in dieser Saison wohl der große Favorit auf den Champions-League-Titel – investierten offensiv wesentlich mehr als in der letzten Woche, wollten am Weiterkommen nicht nochmal berechtigte Zweifel aufkommen lassen.
Immer wieder Blaswich
Einer jedoch brachte Arsenal lange zum Verzweifeln: B04-Torwart Janis Blaswich. Der Ersatzmann des nach seiner längeren Verletzung weiter nicht im Kader stehenden Mark Flekken parierte einen Schuss nach dem anderen – teils spektakulär: Zweimal Bukayo Saka, zweimal Leandro Trossard, Declan Rice per Freistoß und Ben White aus kurzer Distanz im Nachgang eines Eckballs fanden in Blaswich ihren Meister.
Nur Eberechi Ezes sowohl platzierten als auch wuchtigen Abschluss, den aber weltweit wohl kaum ein Keeper gehalten hätte, musste Blaswich im ersten Durchgang passieren lassen. In der zweiten Hälfte ging Leverkusen etwas mehr Risiko, Rice erhöhte schließlich auf der anderen Seite.
Die CL erneut im Blick
Für das Team von Trainer Kasper Hjulmand, das zudem noch im DFB-Pokalhalbfinale den FC Bayern empfängt, heißt es jetzt also wieder Ligaalltag: Dort geht es vor der Länderspielpause zu Schlusslicht Heidenheim, fünf Punkte beträgt der Rückstand des Tabellensechsten Stuttgart auf Champions-League-Platz vier; und zwei auf Leipzig auf dem fünften Rang, der ebenfalls zur Qualifikaton für die Königsklasse reichen könnte.
Ob es für Bayer 04 am Ende wieder für die Königsklasse reicht oder nicht – gegen die Nordlondoner bewies Leverkusen einmal mehr, dass es in die Champions League gehört.

