Hamburg - Der Aufsteiger RB Leipzig sorgt weiter für Furore und hat den Fehlstart des Hamburger SV perfekt gemacht. Das Team von Trainer Ralph Hasenhüttl setzte sich dank großer Effizienz am dritten Spieltag mit 4:0 (0:0) bei den Hanseaten durch und festigte damit seinen Platz in der Spitzengruppe.

Fantasy-Heros

Emil Forsberg 19 Punkte / Willi Orban 11 Punkte / Bernardo 11 Punkte

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Das Spiel in Kürze

Emil Forsberg sorgte in der 66. Spielminute vor 52.998 Zuschauern per Foulelfmeter für die Führung der Gäste. Zuvor hatte René Adler RB-Stürmer Werner von den Beinen geholt. Nach einem Kopfball von Kapitän Willi Orban erhöhte kurz später Timo Werner zum 2:0 (72.), fünf Minuten später traf er erneut. In der Nachspielzeit sorgte Davie Selke für das vierte Tor (90.+2).

Erstmals mit Olympiasieger Douglas Santos in der Startelf startete der HSV mutig und entschlossen in die Partie. Nach Spieleröffnung von Lewis Holtby suchten die Hanseaten über schnelle Kombinationen den emsigen Bobby Wood in der Sturmspitze. Kurz vor dem Halbzeitpfiff hätten die Gastgeber dann treffen müssen, doch Aaron Hunt scheiterte nach exaktem Kostic-Zuspiel an den Beinen von Gulacsi (45.+1), eine HSV-Führung wäre durchaus verdient gewesen.

Doch auch im zweiten Durchgang blieb der Bundesliga-Dino gegen das jüngste Liga-Mitglied zunächst am Drücker - ohne dabei jedoch zu einer Vielzahl von Gelegenheiten zu kommen. Besser machten es dann urplötzlich die Gäste. Mit der Coolness einer Spitzenmannschaft verwandelte Leipzig jeden Hochkaräter.

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Die Highlights im Spielfilm

24. Minute: Bernardo auffällig
Der Brasilianer war bei RB bislang am häufigsten am Ball, scheiterte mit der besten Chance an Adler und gewann 71 Prozent der Zweikämpfe - bislang ein starker Auftritt des Neuen.

33. Minute: Hamburg und Leipzig gleich auf
Aktuell heißt es 6:3 Torschüße für den HSV. Der bisher einzige wirkliche Schuss aufs Tor kam aber von Leipzig.

39. Minute: Gutes Debüt
Wie auch Bernardo auf Leipziger Seite zeigt Santos vom HSV ein gutes Bundesliga-Debüt, er gewann 89 Prozent der Zweikämpfe, hatte also hinten alles im Griff und auch nach vorne kam schon die eine oder andere Aktion.

Pause: Vorsicht HSV
Die Statistik in der zweiten Halbzeit spricht für Leipzig: RB traf bislang ausschließlich in Halbzeit Zwei, die Hamburger kassierten in dieser Saison alle Gegentreffer nach der Pause.

52. Minute: Hoffnung auf Tore
Ein 0:0 mit Leipziger Beteiligung gab es letztmals im März 2015, damals in der 2. Bundesliga beim KSC. Letzte Saison fielen also immer Treffer in RB-Spielen.

66. Minute: ELFMETER für RB Leipzig!
Werner gewinnt den Ball im Mittelfeld, spielt auf Forsberg. Der sieht, dass Werner selber in den Strafraum durchstartet und spielt ihm den Ball in den Lauf. Adler kommt ihm entgegen und brigt Werner zu Fall. Schiedsrichter Kampka entscheidet auf Strafstoß für Leipzig!

66. Minute: TOOOR für Leipzig
Emil Forsberg legt sich den Ball auf den Punkt, nimmt Anlauf und verwandelt sicher zur 1:0-Führung.

71. Minute: Premieren
Für Leipzig war es der erste Strafstoß in der Bundesliga, Forsberg bejubelte sein erstes Tor in selbiger. Erstmals traf RB Leipzig nun auch nach Standards.

72. Minute: 2:0 für Leipzig!
Der Ball kommt von der linken Strafraumkante von Forsberg. Orban kann unbedrengt den Ball mit dem Kopf Richtung Tor drücken und Werner lenkt das Leder dann noch auf den Kasten.

76. Minute: Wieder ein Joker
Fünf der sechs HSV-Gegentreffer wurden nun von Jokern erzielt, zudem holte Werner auch beim 1:0 den Strafstoß raus.

77. Minute: TOOOR!
Timo Werner baut den Vorsprung auf 3:0 aus. Es bekommt den langen Ball perfekt in den Lauf, Spahic versucht noch an den Gegener ran zu kommen. Doch Werner ist schnell und kann so locker zum dritten Tor einnetzen.

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Top-Fakt zum Spiel

Letzten Spieltag trafen die Joker wie sie wollten, nun schnürte der eingewechselte Timo Werner einen Doppelpack und auch Davie Selke traf. Vier der sieben Saisontreffer des Neulings gehen damit auf das Konto der eingewechselten Akteure.

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Spieler des Spiels: Timo Werner

Timo Werner erzielte gegen den HSV als Joker so viele Treffer wie zuvor in seiner gesamten Karriere. Er bejubelte seinen zweiten Doppelpack in der Bundesliga (zuvor im November 2013 für Stuttgart in Freiburg) und holte zudem den Strafstoß vor dem 1:0 heraus, war so in 45 Minuten Einsatzzeit an drei Toren beteiligt.