Frankfurt - Mit viel Moral hat Eintracht Frankfurt im "Duell der Gegensätze" noch einen Punkt gerettet und die Siegesserie von SV Werder Bremen gestoppt. Die Hessen kamen zum Auftakt des 28. Bundesliga-Spieltags trotz eines 0:2-Rückstands zur Pause noch zu einem 2:2.

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Fantasy Heroes

Zlatko Junuzovic (13 Punkte), Mijat Gacinovic (12), u.a. Marco Fabian (11)

Das Spiel in Kürze

Mijat Gacinovic (48.) und Marco Fabian (73.) trafen in einer unterhaltsamen zweiten Halbzeit für die Gastgeber, die in der Bundesliga-Historie gegen keinen Verein so viele Zähler geholt haben wie gegen die Bremer. Die Hanseaten, für die Zlatko Junuzovic (37.) und Fin Bartels (43.) trafen, haben ihrerseits in den zurückliegenden Wochen von 24 möglichen Punkten 20 geholt und durch das Remis am Freitagabend ihr Polster auf die Abstiegsränge weiter vergrößert.

Vor 51.000 Zuschauern in der Frankfurter WM-Arena hätten die Vorzeichen also kaum unterschiedlicher sein können. Hier die Gastgeber, die ihren letzten Erfolg am 5. Februar gegen Schlusslicht Darmstadt 98 gefeiert hatten. Auf der anderen Seite die Bremer, die in den zurückliegenden Wochen punktemäßig das beste Team der Liga stellten und mit breiter Brust an den Main gereist waren. Doch von überbordendem Selbstvertrauen war kaum etwas zu sehen. 

Frankfurt ist jetzt seit neun Spielen ohne Sieg. Im Kampf um die Europa-League-Qualifikation könnte auch dieser Punkt am Ende zu wenig sein.

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Die Highlights im Spielfilm

  • 10. Minute: Ein Kracher
    Was für ein fulminanter Schuss von David Abraham. Das waren fast 30 Meter. Abrahman hält voll drauf und dann knallt der Ball an die Latte, dass das Tor wackelt. Wiedwald war noch mit den Fingerspitzen dran.

  • 11. Minute: Nächste Große Chance
    Die Frankfurter sind schon wieder vor dem gegnerischen Tor. Rebic mit einem Querpass auf Hrgota, doch der ist ein bisschen zu weit, so dass der Frankfurter nicht mehr dran kommt. Der Weg ins Tor wäre frei gewesen.

  • 27. Minute: Doppelchance SGE
    Die Eintracht mit zwei dicken Möglichkeiten, aber Wiedwald ist zur Stelle. Erst scheitert Gacinovic am Werder-Schlussmann, dann Hrgota mit dem Nachschuss. Zuvor haben die Bremer den Ball im Mittelfeld durch einen Fehlpass verloren, die Eintracht dann schnell umgeschaltet.

  • 37. Minute: TOOOR Bremen - 1:0
    Zlatko Junuzovic bringt die Bremer in Führung. Wie aus dem Nichts kommen die Gäste zu ihrer Chance. Der eingewechselte Kainz setzt sich auf links gegen Chandler durch, legt dann zurück und Junuzovic haut den Ball ins Netz.

  • 43. Minute: TOOOR Bremen - 2:0
    Werder macht weiter. Fin Bartels erhöht für Bremen. eine schnelle Kombination: Bartels schlägt den Ball weit und hoch, Kruse behauptet ihn, spielt direkt wieder durch und Bartels hebt den Ball über Hradecky.

  • 48. Minute: TOOOR SGE - 1:2
    Da ist der Anschlusstreffer für die Eintracht. Zunächst kommt Abraham völlig frei zum Kopfball und dann fälscht Gacinovic den Ball mit seinem Knie unhaltbar für Wiedwald ins Tor.

  • 73. Minute: TOOOR SGE - 2:2
    Per Strafstoß gleicht Marco Fabian aus. Wiedwald springt nach rechts aus Sicht des Schützen und dann ist das für Fabian kein Problem.

  • 83. Minute: Doppelchance SGE
    Erneut kommt der Gastgeber zu zwei Möglichkeiten gleich nacheinander. Erst macht sich Felix Wiedwald bei einem Schuss von Fabian in letzter Sekunde ganz lang, dann kann Seferovic geblockt werden.

  • 90. Abraham blockt
    Eine dicke Chance noch einmal für Bremen: Junuzovic kommt über die linke Seite, legt den Ball in den Sechzehner und aus dem Rückraum setzt Kruse zum Schuss an. Aber der Frankfurter schmeißt sich in den Ball und blockt mit seinem Rücken zur Ecke.

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Top-Tweet

Top-Fakt

Frankfurt war mit 58 Prozent der Spielanteile und 16:8 Torschüssen überlegen und punktete verdient erstmals nach über zwei Jahren wieder trotz eines Rückstandes von zwei Toren.

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Spieler des Spiels: David Abraham

David Abraham war für Frankfurt gegen Bremen der Mann des Umschwungs. Hinten räumte er mit 92 Prozent gewonnenen Duellen ab, das war Bestwert der Partie. Zudem war er der gefragteste Spieler in Sachen Spielaufbau wie die meisten Ballaktionen aller Spieler belegen (109). Und zu guter Letzt war kein Akteur der Partie abschlussfreudiger als Abraham mit seinen drei Torschüssen – einer davon führte zum wichtigen 1:2 Anschlusstreffer, als er nach einer Ecke am höchsten stieg und sein Kollege Mijat Gacinovic fast gar nicht mehr auf dem Weg zum Torerfolg ausweichen konnte, ein Meilenstein auf dem Weg zum Punktgewinn.