Freiburg - Der Sport-Club Freiburg und die TSG 1899 Hoffenheim haben sich im baden-württembergischen Derby 1:1 (0:0) unentschieden getrennt. Beide Mannschaften bleiben damit auf Kurs Europapokal. Die TSG hat nach dem insgesamt achten Unentschieden mit 42 Punkten weiterhin eine gute Ausgangsposition. Freiburg schiebt sich vorübergehend auf Platz sieben vor.

Fantasy Heroes

Steven Zuber (9 Punkte), Sandro Wagner (8 Punkte), Benjamin Hübner (8 Punkte)

>>> Jetzt mitmachen beim Bundesliga Fantasy Manager

Das Spiel in Kürze

Maximilian Philipp, der nach vergebenem Foulelfmeter erfolgreich war, brachte die Gastgeber in Führung (56.). Andrej Kramaric gelang der Ausgleich (60.). Freiburgs Janik Haberer (80.) traf noch den Pfosten. Für den Sport-Club setzte sich allerdings der Führungsfluch fort: Auch die sechste der letzten sieben Partien gegen 1899 endete für Freiburg trotz des ersten Treffers nicht mit einem Sieg.

Es dauerte knapp eine Viertelstunde, ehe die Gäste zum ersten Mal gefährlich vor das Freiburger Tor kamen. SC-Keeper Alexander Schwolow war gegen Sandro Wagner zur Stelle (14.). Im Anschluss leisteten sich die eigentlich konzentriert gestarteten Hausherren mehrere Fehler im Spielaufbau, durch die Hoffenheim immer stärker wurde. SC-Kapitän Julian Schuster blockte im Strafraum einen Schuss von Kramaric, der sonst wohl im Tor gelandet wäre (18.). Dann rettete Schwolow mit einer starken Parade gegen den Kroaten (25.).

Nach der Pause leitete 1899-Verteidiger Kevin Vogt den Rückstand mit einem Foul im Strafraum an Florian Niederlechner ein. Hoffenheim-Torwart Oliver Baumann parierte dann den fälligen Strafstoß gegen Philipp, der aber im Nachschuss keine Mühe hatte. Kramaric schlenzte den Ball auf der Gegenseite über den Innenpfosten zum Ausgleich ins Tor.

>>> Alle Infos zu #SCFTSG im Matchcenter

© gettyimages / Matthias Hangst

Die Highlights im Spielfilm

  • 14. Minute: Schwolow rettet
    Die erste große Chance für die Gäste. Andrej Kramaric setzt sich Rechts im Strafraum stark durch, legt dann zurück auf Nadiem Amiri. Dessen Schuss gerät zum Pass auf Sandro Wagner am Fünfer. Der Goalgette lupft das Leder an - aber Alexander Schwolow reißt die Hände hoch und pariert.
  • 25. Minute: Latte
    Da rappelt das Gebälk. Andrej Kramaric haut den Freistoß mit Rechts drauf und schießt das Leder genau in die Mauer. Doch er kriegt den Ball wieder und nimmt ihn volley - ein Hammerschuss, den Schwolow so gerade aus dem Winkel fischt und an die Latte wehrt.
  • 39. Minute: Baumann pariert
    Und plötzlich hat der SC Freiburg eine richtig gute Chance. Maximilian Philipp nimmt sich ein Herz und haut aus 22 Metern drauf. Da muss sich Oliver Baumann ganz lang machen, kann ihn so geraden noch aus dem rechten Toreck kratzen.
  • 56. Minute: Elfmeter
    Die Gastgeber bekommen einen Strafstoß. Florian Niederlechner zieht von Rechts in den Strafraum, Kevin Vogt grätscht und trifft den Freiburger am Knöchel. Schiri Stark zeigt sofort auf den Punkt.
  • 56. Minute: TOOOR - Philipp macht ihn rein
    Maximilian Philipp tritt zum Elfer an. Der Stürmer schiebt das Leder flach ins linke Eck. Das hat Oliver Baumann gerochen, ist unten und pariert. Aber der Ball tischt nach vorne - und Philipp schiebt ihn ins leere Tor zum 1:0.
  • 60. Minute: TOOOR - der Ausgleich
    Hoffenheim schlägt gleich zurück und macht den Ausgleich. Und das mit einem Traumtor. Andrej Kramaric hat das Leder am linken Sechzehnereck. Keiner greift ihn an, dann macht er einen Schritt nach Rechts und zirkelt den Ball aus 20 Metern genau in den rechten Giebel. Unhaltbar!
  • 80. Minute: Aluminium
    Was für ein Pech für den Sport-Club. Grifo mit einem tollen Lupfer auf Petersen, der legt zurück auf Janik Haberer, der aus 14 Metern den Ball per Dropkick nimmt - und genau den linken Pfosten trifft.

Top-Fakt

Zwölf der 24 Hoffenheimer Saisonspiele endeten unentschieden, die Kraichgauer sind die Remis-Könige der Bundesliga.

>>> Mehr Top-Fakten zum Spiel

Top-Tweet

Spieler des Spiels:
Andrej Kramaric

Andrej Kramaric erzielte schon sein fünftes Bundesliga-Tor 2017, davon vier in den jüngsten vier Spielen. Fünf Torschüsse gab der Kroate im Schwarzwald-Stadion ab und war damit gleichauf mit Teamkollege Zuber der abschlussfreudigste Spieler der Partie.