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Borussia Mönchengladbach 2009: Ein Derby beim 1. FC Köln als Schicksalsspiel

Die Saison 2008/09 war eine ganz schwere für den damaligen Aufsteiger aus Mönchengladbach. Nach der Hinrunde stand das Team von Hans Meyer mit elf Punkten auf dem 18. Platz. Am Ende stand dennoch der Klassenerhalt - auch, weil im Derby in Köln drei Punkte eingefahren werden konnten.

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In der Winterpause reagierte der Club und verpflichtete mit Tomas Galasek, Paul Stalteri und dem Brasilianer Dante drei namhafte Neuzugänge. Auch dank der Klasse und Erfahrung dieses Trios ging es zu Beginn der Rückrunde aufwärts. Dank acht Punkten aus den ersten sechs Spielen der Rückrunde war der Anschluss an die Nicht-Abstiegsplätze wiederhergestellt. Dennoch war die Borussia auf Rang 17 immer noch in akuter Abstiegsgefahr, als es am 24. Spieltag zum Derby nach Köln ging. "Das Spiel ist wahnsinnig wichtig - nicht nur für die Vereine, sondern auch für die Fans. Man spürt das regelrecht, wie sehr es um den Stolz der beiden Fanlager geht", erinnert sich Paul Stalteri an die Duelle mit dem FC.

Der Kanadier schreibt an jenem 14. März 2009 Geschichte. Er bereitet das wichtige 3:1 seines Landsmannes Rob Friend vor. Es ist bis heute die einzige Co-Produktion zweier Kanadier, die zu einem Bundesliga-Tor führte. Ein weiterer Nordamerikaner stahl Friend und Stalteri aber die Show: Michael Bradley war mit einem Doppelpack der Mann des Spiels. Am Ende stand ein turbulentes 4:2 und der Sprung von den direkten Abstiegsplätzen. Für die Fohlen war es das erste Mal seit dem 14. Spieltag, dass sie keinen der letzten beiden Plätze belegten.

Dieser Erfolg war für die Fohlen immens wichtig. Am Saisonende hielt Mönchengladbach mit einem Punkt Vorsprung auf den Relegationsplatz die Klasse. Auch, weil ein Trio aus Nordamerika am Niederrhein zusammenfand.

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