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Fans und Spieler gegen den Abstieg: Borussia Mönchengladbach möchte den Fehlstart vergessen machen
Fans und Spieler gegen den Abstieg: Borussia Mönchengladbach möchte den Fehlstart vergessen machen - © IMAGO/Thiemo Rudolph
Fans und Spieler gegen den Abstieg: Borussia Mönchengladbach möchte den Fehlstart vergessen machen - © IMAGO/Thiemo Rudolph
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Sechs Spiele, null Punkte: Was Borussia Mönchengladbach jetzt doch noch Hoffnung macht

Borussia Mönchengladbach wartet nach sechs Spieltagen weiter auf den ersten Punktgewinn. Trotz des schlechtesten Saisonstarts der Vereinsgeschichte gibt es vor dem Auswärtsspiel am Freitag zum Auftakt des 7. Bundesliga-Spieltags beim VfB Stuttgart durchaus Gründe für mehr Zuversicht.

Sechs Spiele, sechs Niederlagen: Erstmals in der Bundesliga-Historie ist Borussia Mönchengladbach derart schlecht in eine Saison gestartet. Doch die Vergangenheit zeigt, dass selbst eine solche Negativserie nicht zwangsläufig zum Abstieg führen muss.

Von den bislang drei Mannschaften, die nach sechs Spieltagen ebenfalls noch ohne Punkt dastanden, schafften mit dem 1. FSV Mainz 05 (2020/21) und dem VfL Bochum 1848 (2022/23) immerhin zwei den Klassenerhalt.

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Diks: "Wir müssen versuchen, zusammenzuhalten"

Auch die bisherigen Leistungen der Borussia lassen zumindest teilweise Hoffnung zu. Vier der sechs Niederlagen fielen mit lediglich einem Treffer Unterschied aus. Gegen die SV Elversberg (3:4) erspielte sich Gladbach beispielsweise ein Torschussverhältnis von 26:14.

Auch beim 3:4 gegen Mainz sprach der Expected-Goals-Wert von 3,2 zu 2,3 für die Fohlen. In beiden Begegnungen fiel der entscheidende Gegentreffer erst in der Nachspielzeit. Trotz der Enttäuschung setzt die Mannschaft auf Zusammenhalt. „Wir müssen versuchen, zusammenzuhalten, denn es ist eine schwierige Zeit gerade“, erklärte Abwehrspieler Kevin Diks nach der jüngsten 1:2-Niederlage gegen Hoffenheim.

Blessins positive Erfahrungen gegen Stuttgart

Hinzu kommt das anhaltende Verletzungspech: Beim jüngsten 1:2 gegen Hoffenheim musste Trainer Alexander Blessin auf gleich acht Spieler verzichten. Immerhin deutet sich personelle Entspannung an. Sommer-Neuzugang Nicolas Kühn ist ins Mannschaftstraining zurückgekehrt, ebenso wie Jens Castrop nach seiner schweren Schulterverletzung. Für Letzteren dürfte ein Einsatz am Freitag allerdings noch zu früh kommen.

Der nächste Gegner ist für Gladbachs Trainer kein Unbekannter. Blessin spielte von 1997 bis 1999 selbst beim VfB und kennt Stuttgarts Coach Sebastian Hoeneß aus gemeinsamen Zeiten im Nachwuchsbereich von RB Leipzig.

Auch seine Bilanz gegen Hoeneß kann sich sehen lassen: In vier Bundesliga-Duellen mit dem FC St. Pauli gelangen Blessin zwei Siege, darunter ein 1:0-Auswärtserfolg in Stuttgart in der Saison 2024/25. 

Dass sich eine Negativserie überwinden lässt, weiß zudem die Borussia selbst: In der Vorsaison gelang der erste Sieg erst am neunten Spieltag. Damals gewannen die Fohlen mit 4:0 beim FC St. Pauli - dessen Trainer Alexander Blessin hieß. Gelingt am Freitag in Stuttgart ähnliches?

Der Gladbacher Coach setzt in der aktuellen Situation auf eine Reaktion seiner Mannschaft. "Wir dürfen uns jetzt nicht wegducken, sondern es müssen alle an einem Strang ziehen", betonte Blessin nach dem Hoffenheim-Spiel.

Ausgangslage nicht hoffnungslos

Die Ausgangslage bleibt ernst, zumal noch nie eine Mannschaft mit sieben Niederlagen in eine Bundesliga-Saison gestartet ist. Doch knappe Ergebnisse, zurückkehrende Spieler und Blessins Erfahrungen gegen Stuttgart zeigen, dass die Borussia keineswegs chancenlos in die nächste Partie geht.

Zumal die Schwaben nach dem kräftezehrenden wie ein Stück weit nicht zufriedenstellenden 1:1 in der Champions League gegen Atlético Madrid den Schalter erstmal wieder auf Bundesliga umlegen müssen, wo es bislang erst zwei Siege in sechs Partien gab. Auch diese Ausgangslage dürfte den Fohlen durchaus Hoffnung machen.

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