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Rückrundenstart: Die Schlüsselspieler von Borussia Mönchengladbach

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Der FC Bayern München und Borussia Mönchengladbach eröffnen am 7. Januar die Rückrunde der Saison 2021/22. Die Gladbacher haben in dieser Spielzeit eine positive Bilanz gegen den Favoriten vorzuweisen, denn sie erkämpften am 1. Spieltag ein 1:1 und fegten den Rekordmeister im DFB-Pokal sogar mit 5:0 vom Platz.

Zum Start des neuen Jahres wird es bei den "Fohlen" am 18. Spieltag auf diese Spieler ankommen:

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Yann Sommer

Yann Sommer spielt seine achte Saison als Stammkeeper bei Borussia Mönchengladbach. Seit er 2014 zur Borussia kam stand der Schweizer in 246 der 255 möglichen Bundesliga-Spiele im Tor. Damit wurde er am 16. Spieltag gegen Frankfurt zum Ausländer mit den meisten Bundesliga-Spielen für die Fohlen.

Die Hinrunde lief für die Borussia eher durchwachsen, auch Sommer hatte zu Beginn mit Formschwankungen zu kämpfen. Auf ein tolles Spiel gegen den FC Bayern (neun abgewehrte Torschüsse) folgte eine eher schwache Leistung in Leverkusen. Danach fing er sich und fand zu soliden Leistungen, vereitelte über ein Viertel der Großchancen, denen er sich gegenübersah (acht von 29). Insgesamt liegt Sommer mit 65 Prozent abgewehrten Torschüssen aber unter dem Bundesliga-Schnitt (67 Prozent). Das lag aber vor allem an den 18 Gegentoren aus den letzten fünf Bundesliga-Spielen, an denen ihn keine echte Schuld traf.

Von den Gladbach-Fans wurde Sommer zum Spieler des Jahres 2021 bei der Borussia gewählt. Nun muss er sich im neuen Jahr direkt zu Beginn auszeichnen und gegen Lewandowski und Co. seinem Titel gerecht werden.

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Matthias Ginter

Matthias Ginter ist spätestens seit 2019 einer der Führungsspieler bei den Borussen, fehlte wegen Corona bei Union Berlin am 3. Spieltag erstmals nach langer Zeit (letzte Saison spielte er durch) und bei der Hertha in Runde neun dann noch mal wegen einer Erkältung.

Der 27-Jährige ist für den Spielaufbau unter Adi Hütter ziemlich wichtig geworden: 83 Mal pro Spiel war er am Ball, am häufigsten unter den eingesetzten "Fohlen". Seine Zweikampfbilanz ist diese Saison in Ordnung, nur Nico Elvedi war bisher noch zweikampfstärker als Ginter (62 Prozent).

Auch offensiv kommt der Nationalspieler des Öfteren zur Geltung: Ginter erzielte in 141 Bundesliga-Spielen für Mönchengladbach zehn Tore. In seinen sechs Bundesliga-Spielzeiten für Freiburg und Dortmund gelangen ihm nur fünf Treffer (in 137 Partien). In dieser Saison zeigte er sich ebenfalls abschlussfreudig und gab 18 Torschüsse ab. Unter den Abwehrspielern der Liga war nur Nico Schlotterbeck offensiv gefährlicher (22 Torschüsse).

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Kouadio Kone

Kouadio Kone wurde bereits im Januar 2021 verpflichtet, dann aber noch für ein halbes Jahr an seinen damaligen Verein FC Toulouse verliehen. Den Saisonstart verpasste er verletzungsbedingt, am 6. Spieltag debütierte er gegen Dortmund, wo die Borussia prompt den zweiten Saisonsieg einfuhr.

Inzwischen hat sich Kone im zentralen Mittelfeld etabliert und gewann sehr gute 58 Prozent seiner Zweikämpfe. Kone ist ein technisch starker Antreiber zwischen den Strafräumen mit guten 88 Prozent angekommenen Pässen, der eine gewisse Körperlichkeit und Technik mitbringt, das Kopfballspiel gehört allerdings nicht zu seinen Stärken. Gegen Frankfurt gab der 20-Jährige seinen ersten Assist (2:3), wie man gegen den FC Bayern Tore schießt, weiß Kone bereits: Beim 5:0-Sieg im DFB-Pokal traf er bereits in der 2. Minute zu Führung – wird er das am 18. Spieltag wiederholen können?

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Lars Stindl

Als Kapitän führt Lars Stindl die Borussia auch in dieser Saison auf das Spielfeld und geht als Antreiber voran. Am 4. Spieltag gegen Bielefeld sorgte er mit einem Doppelpack (seine einzigen beiden Saisontore) für den ersten Bundesliga-Saisonsieg der Fohlen.

Abschlussstark war der 33-Jährige schon immer und gab die drittmeisten Torschüsse aller Borussen ab (25, nur Hofmann und Plea mehr). Insgesamt vier Torvorlagen sind die meisten aller Borussen – gegen Fürth am 12. Spieltag gab er als erstes "Fohlen" seit Raffael vor sechs Jahren drei Torvorlagen in einem Spiel. Auch am 1. Spieltag gegen die Bayern legte er das 1:0 von Alassane Plea auf.

Insgesamt hat der Offensivspieler gegen den Rekordmeister eine gute Bilanz: Acht von 22 Duelle gewann Stindl gegen den FC Bayern, schoss dabei drei Tore und gab insgesamt fünf Vorlagen. Stindl war zuletzt nach Verletzungen in den Vorjahren wieder topfit und lief auch in dieser Saison starke 11,5 Kilometer pro Spiel. Nur am 16. Spieltag gegen Frankfurt fehlte er wegen einer Gelbsperre.

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Breel Embolo

Breel Embolo fehlte in der Hinrunde oft verletzungsbedingt, was für die Borussia kaum zu kompensieren war. Erst am 6. Spieltag stand der Schweizer gegen Dortmund erstmals in der Startelf und fiel dann wieder wegen einer Oberschenkelverletzung am 12. und 13. Spieltag aus.

Embolo ist ein sehr unangenehmer Gegenspieler und gewann starke 50 Prozent seiner zahlreichen Zweikämpfe. Allerdings erzielte er nur zwei Saisontore in der Bundesliga, ansonsten traf er nur im DFB-Pokal, als er in Runde zwei gegen die Bayern überragte. Dabei schnürte er einen Doppelpack und bereitete zwei weitere Treffer vor. Eine gute Voraussetzung, um in München wieder für eine Überraschung zu sorgen.

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