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Der BVB ist in der Bundesliga kaum auf die Knie zu bringen
Der BVB ist in der Bundesliga kaum auf die Knie zu bringen - © IMAGO/Michael Taeger
Der BVB ist in der Bundesliga kaum auf die Knie zu bringen - © IMAGO/Michael Taeger
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BVB-Reaktion gegen die März-Meisterschaft

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Nichts lief zusammen am Dienstag in der Champions League bei den Tottenham Hotspur. Nach dem 0:2 bei den in der Premier League strauchelten Londonern wurden Fragen nach der Stabilität der Dortmunder Mannschaft laut. Der BVB antwortete dort, wo es wichtig ist: auf dem Platz.

Welche Dortmunder stehen in deiner Fantasy Elf?

"Das war eine tolle Reaktion auf den Dienstag", freute sich Niko Kovač nach dem Abpfiff. Es ist nicht einfach, an der Alten Försterei zu bestehen - und schon gar nicht bei extrem kalten Temperaturen. Dortmund war aber auf den Kampf in Köpenick vorbereitet und ließ sich nicht aus dem Takt bringen. "Von der ersten bis zur letzten Minute haben wir Paroli geboten", urteilte der BVB-Coach völlig zu Recht.

Ebenso gerechtfertigt war die Wahl der bundesliga.de-User, die Nico Schlotterbeck nach dem 3:0-Erfolg mit 55 Prozent zum Man of the Match kürten. Der Innenverteidiger räumte hinten wie gewohnt ab, zeigte immer wieder seine Qualitäten im Aufbauspiel und war wie zuletzt häufig auch als Torjäger im Einsatz. Sein Treffer zum 2:0 zog den Berlinern den Zahn. Es war sein dritter Streich in den letzten sieben Partien, kein Dortmunder ist in diesem Zeitraum erfolgreicher.

Kampf um den Abwehrchef

Von einem sich zuspitzenden Titelrennen wollte Schlotterbeck angesichts von immer noch acht Zählern Rückstand nicht sprechen, aber immerhin haben sich auch die so übermächtig wirkenden Bayern mal eine Blöße gegeben. Und ganz enteilen lassen wollen die Dortmunder die Konkurrenz aus dem Süden auf keinen Fall. "Ich will einfach nicht, dass es im März entschieden ist. Da heißt es, so lang wie möglich dranzubleiben", gibt Schlotterbeck die Parole vor.

Und Dortmund ist in der Bundesliga auf einem sehr guten Weg: 42 Punkte nach 19 Spieltagen sind die beste Ausbeute seit sieben Jahren. Schlotterbeck hat an der Bilanz einen großen Anteil, steht aber nicht nur deswegen im Fokus. Geht er oder bleibt er - diese Frage beschäftigt derzeit Club und Fans. "Wir wünschen uns alle, dass er bleibt. Der Verein wird alles tun, um ihn hier zu halten", betonte Kovač.

Chancenlos ist der BVB gewiss nicht. "Ich habe für mich persönlich eine Deadline gesetzt. Wann die ist, nenne ich aber nicht. Definitiv aber vor Sommer. Ich fühle mich wohl hier. Es wird keine leichte Entscheidung", gab Schlotterbeck Einblick in seine Entscheidungsfindung. Die Reaktion der Mannschaft an der Alten Försterei hat gezeigt, dass das Team intakt ist.

Nächsten Herausforderungen warten auf den BVB

Die nächste Herausforderung folgt am Mittwoch gegen Inter, wo es um eine möglichst gute Ausgangsposition in der Champions League geht. Schlotterbeck und Co. wäre es sicherlich Recht, wenn sie am kommenden Sonntag gegen Heidenheim dann keine Antworten liefern müssen, sondern einfach eine starke Serie weiterführen können.