
FC lehnt verbessertes Dortmunder Angebot für El Mala ab – BVB steigt aus
Nach einigem Hin-und-her in der Transfer-Gerüchteküche steht jetzt fest: Saïd El Mala wechselt trotz eines weiteren Angebots nicht vom 1. FC Köln zu Borussia Dortmund. Das gab Dortmunds Sport-Geschäftsführer Lars Ricken gegenüber der Funke Mediengruppe bekannt.
Einer der im Raum stehenden Transfercoups dieses Sommers hat sich somit zerschlagen. In den letzten Tagen wurde ein möglicher Wechsel El Malas zur Borussia viel diskutiert, der für den BVB wohl den prominentesten Neuzugang der neuen Spielzeit bedeutet hätte.

"El Mala wird in diesem Sommer kein Spieler von Borussia Dortmund werden"
"Saïd El Mala ist kein Spieler von Borussia Dortmund und wird es in diesem Sommer auch nicht werden", erklärte Ricken nun. "Wir haben in den vergangenen Tagen offene Gespräche mit den Verantwortlichen des 1. FC Köln geführt, die unser letztes Angebot jedoch abgelehnt haben. Borussia Dortmund wird kein weiteres mehr unterbreiten und einen Transfer nicht weiter verfolgen."
Dortmund dürfte sich nach den Abgängen von Karim Adeyemi zum FC Barcelona und Julian Brandt zu Ajax Amsterdam sowie der wahrscheinlich anstehenden Versetzung von Maximilian Beier aus dem offensiven Mittelfeld auf die linke Schiene somit weiter nach einer namhaften Verstärkung für die beiden Positionen hinter der Sturmspitze umsehen. Die Westfalen verpflichteten mit Konstantinos Karetsas bereits einen der europaweit begehrtesten Youngster.
Mit Köln in die Nationalmannschaft?
El Mala bleibt derweil zunächst beim FC, wo er in der letzten Bundesliga-Saison – seiner ersten überhaupt in Deutschlands höchster Spielklasse nach zuvor lediglich Drittliga-Erfahrung – 13 Treffer markierte und vier Torvorlagen gab. Trotz dieser beachtlichen Leistungen verzichtete Julian Nagelsmann bei der WM in den USA, Mexiko und Kanada auf den 19-Jährigen, den er zuvor immerhin für den DFB-Kader nominiert hatte.
Nun könnte El Mala sich erneut bei den Geißböcken beweisen – um unter dem neuen Bundestrainer Jürgen Klopp auch auf dem Platz endlich eine Chance beim Nationalteam zu bekommen.