
"Sehr viele Bewegungen": Sebastian Kehl spricht über Transfergerüchte
Sportdirektor Sebastian Kehl hat in einer Medienrunde von Borussia Dortmund im Rahmen des Trainingslagers im spanischen Marbella über die Transferlage beim BVB gesprochen. Auch zu Abwehrchef Nico Schlotterbeck, um den sich einige Wechselgerüchte ranken, äußerte er sich.
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"Wir sind nicht zu 100 Prozent zufrieden, aber wir haben einen Riesenschritt gemacht", bewertet Sportdirektor Sebastian Kehl in einer Medienrunde die bisherige Saison von Borussia Dortmund. Einen nicht gerade kleinen Anteil daran hat Nico Schlotterbeck, der nach seinem auskurierten Meniskusriss im September etwas verspätet in die Saison einstieg.
Mit seiner Zweikampfstärke, seinen Spielmacher-Qualitäten und seiner gewohnten Verbissenheit hob er das Spiel des BVB unmittelbar nach seinem Comeback auf ein höheres Level. Da liegt es auf der Hand, dass das Interesse anderer Clubs, das Abwehrmonster bei den Schwarzgelben loszueisen, stetig wächst. Auch Kehl macht daraus keinen Hehl und ordnet die Situation in besagter Medienrunde ein.
"Das Telefon steht natürlich nicht still"
Zunächst jedoch gab er einen allgemeinen Einblick zur Tücke der Transferzeit: "Das Telefon steht natürlich nicht still. Es sind sehr viele Bewegungen, viele Gespräche, die man führt." Auch Schlotterbeck scheint davon nicht ausgenommen. "Wir haben vor den Wintertagen gesprochen, wir werden auch weiter sprechen, aber es ist noch keine Entscheidung gefallen."
Um eine Entscheidung von Schlotterbeck positiv für den BVB ausfallen zu lassen, benötige es laut Kehl allen voran Überzeugungsarbeit. Nach Argumenten zu suchen, fällt ihm nicht sonderlich schwer – bei "all der Power, die dieser Club hat, der Wertschätzung, die er spürt, den Zielen, die wir gemeinsam erreichen wollen." Nun liegt es an Schlotterbeck, das letzte Wort zu sprechen.
"Er hat gezeigt, dass er großes Potenzial besitzt"
Im Fall von Fabio Silva hingegen scheint jenes letzte Wort bereits gesprochen zu sein. Den kursierenden Gerüchten, ihn noch im Winter-Transferfenster abzugeben, entgegnete Kehl mit der deutlichen Aussage: "Den Plan haben wir definitiv nicht." Auch einen Grund lieferte der 45-Jährige gleich mit: "Wir wollen im letzten Drittel noch kreativer, noch torgefährlicher sein. Ich glaube, dass Fabio genau dieses Profil abdeckt. Er hat gezeigt, dass er großes Potenzial besitzt."
Schon am Freitag (Anpfiff 20.30 Uhr) könnte Silvas Potenzial wieder zum Tragen kommen, wenn der BVB zum Bundesliga-Wiederbeginn bei Eintracht Frankfurt gefordert ist.
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