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Borussia Dortmund: Die Winter-Zugänge Erling Haaland und Emre Can schlagen voll ein

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Borussia Dortmund ist mit einer starken Bilanz in die Rückrunde gestartet. Die Mannschaft von Trainer Lucien Favre gewann 2020 fünf der sechs Bundesliga-Spiele. Auch dank der Winter-Zugänge Erling Haaland und Emre Can, die den BVB nachweislich verstärkt haben.

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Für Borussia Dortmund war es ein bärenstarker Start in das neue Jahr. Die Mannschaft von Trainer Lucien Favre gewann fünf von sechs Bundesliga-Partien und setzt seine Jagd auf die Meisterschale auf fulminante Weise fort. Dass es seit der Winterpause so blendend läuft, hängt insbesondere mit der Verpflichtung zweier Spieler zusammen, die das Star-Ensemble des achtmaligen Deutschen Meisters in perfekter Weise ergänzen: Dank Mittelfeldspieler Emre Can und Stürmer Erling Haaland ist der BVB noch stärker als zuvor. Erstmals unter Lucien Favre bestritt der BVB drei Pflichtspiele in Folge mit der gleichen Startelf (jeweils mit Can und Haaland) – und feierte damit drei Siege (gegen Frankfurt und Paris sowie in Bremen).

Can, vom italienischen Rekordmeister Juventus Turin zu den Schwarz-Gelben gekommen, besticht vor allem durch eine Eigenschaft, für die ihn BVB-Manager Michael Zorc nach Dortmund geholt hat: Kampfstärke. Als die Borussia bei Bayer 04 Leverkusen, und damit bei seinem ehemaligen Arbeitgeber, verlor, stand der 26-Jährige auf dem Platz, konnte die 3:4-Niederlage aber nicht verhindern. Anschließend aber riet er seinen Team-Kollegen, nach einer Führung auch mal dreckig zu spielen. Das wirkte Wunder: Gegen Frankfurt (4:0) und in Bremen (2:0) blieb Dortmund ohne Gegentor.

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Fünfkampf an der Spitze: Was spricht für wen?

Vorne richtete es mitunter einer, dem das Toreschießen liegt wie kaum einem zweiten. Erling Haaland ist der erste Spieler, der in seinen ersten sechs Bundesliga-Einsätzen neun Tore erzielte. Wettbewerbsübergreifend bringt er es in acht Pflichtspielen für den BVB nun auf sagenhafte zwölf Tore. Gleichauf mit Marco Reus ist der Norweger hinter Jadon Sancho (16 Pflichtspieltreffer) damit nun schon Dortmunds zweitbester Torschütze dieser Saison – und das nach nur 530 Einsatzminuten (davon 395 in der Bundesliga).

Haaland ist der erste Norweger, der Bundesliga-Tore für den BVB erzielte. Seine drei BVB-Landsmänner vor ihm (Andre Bergdölmo, Jan Derek Sörensen und Steinar Pedersen) blieben torlos. Der Goalgetter wurde mit 19,5 Jahren zum zweitjüngsten Dreierpacker der Bundesliga-Historie, nur Frankfurts Walter Bechtold war 1965 bei seinen drei Toren gegen Borussia Neunkirchen noch jünger. Dafür ist er nach sechs Spielen ligaweit der Top-Joker der Saison (fünf Treffer). Kein Wunder, denn der Norweger kam mit Urgewalt: Für sein fünftes Bundesliga-Tor brauchte Haaland 56 Minuten, so schnell war keiner zuvor (zuvor war der ehemalige BVB-Stürmer Paco Alcacer, der 72 Minuten für seine ersten fünf Treffer benötigte, der schnellste gewesen).