
Ismael Saibari: Neuer FCB-Star ist in München angekommen
Ismael Saibari besichtigt erstmals das Vereinsgelände des FC Bayern München. Auf seinen Trainingsstart muss der marokkanische Nationalspieler aber noch warten.
Mit einem breiten Lächeln begann für Ismael Saibari in dieser Woche das nächste Kapitel seiner Karriere. Gut zwei Wochen nach seiner Vertragsunterschrift beim FC Bayern München besuchte der 25-Jährige erstmals seinen neuen Arbeitsplatz an der Säbener Straße. Der Offensivspieler kam am Mittwochvormittag in München an und verschaffte sich anschließend einen ausführlichen Eindruck vom Trainingszentrum des deutschen Rekordmeisters.

Wann ist Saibari wieder fit?
Begleitet von seiner Familie sah sich Saibari unter anderem die Geschäftsstelle, den Kabinentrakt und den Fitnessbereich an. Außerdem lernte der Neuzugang bereits erste Mitarbeiter des Clubs kennen. Auf dem Trainingsplatz stand der Marokkaner bei seinem Antrittsbesuch allerdings noch nicht.
Eine im Achtelfinale der WM (4. Juli, 3:0 gegen Kanada) erlittene Muskelverletzung zwingt Saibari auch nach seiner Ankunft in München zum Zuschauen. Weitere Untersuchungen sollen zeigen, wie schwer die Blessur ist und wann der 25-Jährige wieder vollständig belastbar sein wird.

Trainingsstart kommt noch zu früh
Wenn Trainer Vincent Kompany seine Mannschaft zu Beginn der kommenden Woche seine Mannschafts zum Vorbereitungsstart an der Säbener Straße versammelt, wird Saibari definitv noch nicht mitmischen können. Neben der notwendigen Behandlung seiner Muskelverletzung steht dem Marokkaner nach der langen Weltmeisterschaft zunächst Urlaub zu. Der Verein rechnet erst zu einem späteren Zeitpunkt mit seiner Rückkehr nach München.
Die Münchner feiern am 22. August mit dem Franz Beckenbauer Supercup in Dortmund gegen den BVB ihren Pflichtspielauftakt und bekommen es am 1. Spieltag der Bundesliga eine Woche später daheim mit dem VfB Stuttgart zu tun – ein Ziel, das Saibari definitiv im Auge haben wird.
Saibari blickt seinem Bundesliga-Abenteuer erwartungsvoll entgegen. Schon bei der Vertragsunterzeichnung bezeichnete er den Wechsel als Erfüllung eines Kindheitstraums. Besonders gespannt ist der Offensivspieler auf seinen ersten Auftritt in der Allianz Arena: "Ich freue mich vor allem auf die Allianz Arena, dort habe ich noch nie gespielt. Das erste Mal dort wird bestimmt besonders."
