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Die Bundesliga wird sie vermissen: Lars und Sven Bender hören auf

Ihre robuste Spielweise trifft bei Gegnern wie Fans auf Bewunderung: Die Zwillinge Lars und Sven Bender von Bayer 04 Leverkusen haben nie zurückgesteckt, wenn es hart wurde. Das hat seinen Preis: Nach dieser Saison ist für die beiden Schluss.

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Sie gelten als echte Anführer und als kompromisslose Kämpfer. Lars und Sven Bender von Bayer 04 Leverkusen sind bei den Gegenspielern gefürchtet und bei den Fans beliebt - wegen ihrer Spielweise, mit der sie nur selten Rücksicht auf die eigene Gesundheit nehmen. Nach dieser Saison verabschieden sich die Zwillinge, die 2009 gemeinsam in die Bundesliga kamen und zwölf Jahre später gemeinsam Schluss machen.

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Für Bayer-Coach Peter Bosz allemal ein Grund, den Stellenwert der beiden hervorzuheben: "Man weiß, wenn man mit den beiden auf den Platz geht, hat man keine Angst. Für einen Trainer sind das super Jungs." Und scherzhaft sagt der Niederländer - bezogen auf die Lauf- und Kampfbereitschaft seiner beiden Führungsspieler: "Manchmal frage ich mich, ob es nicht doch drei sind."

Ihren außergewöhnlichen Ruf haben die Bender-Zwillinge aber nicht erst seit kurzer Zeit. Jürgen Klopp, der Sven Bender einst bei Borussia Dortmund trainierte, sagte über dessen Bruder Lars: "Wenn er nur halb so gut ist wie Sven, dann kann Jupp Heynckes schon zufrieden sein." Heynckes, damals Trainer bei Leverkusen, nickte währenddessen bedächtig und ergänzte. "Er ist genauso gut."

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2017 liefen die Wege der beiden Rosenheimer wieder zusammen. 2009 waren sie vom ehemaligen Bundesligisten TSV 1860 München in den Westen der Republik gewechselt. Sven Bender ging zum BVB, Lars Bender schloss sich der Werkself an. 2021 ist für beide Schluss. Die aufopferungsvolle Spielweise hat ihren Tribut gefordert. Die Bundesliga wird die Bender-Zwillinge vermissen.