Zusammenfassung

  • Der FC Bayern München und die TSG 1899 Hoffenheim bestreiten das Eröffnungsspiel der Bundesliga 2018/19
  • Die TSG gewann zwei der letzten drei Duelle
  • In dieser Begegnung wurde einst ein bis heute gültiger Bundesliga-Rekord aufgestellt

Köln – Am 24. August beginnt die Bundesliga-Saison 2018/19 mit der Partie FC Bayern München gegen die TSG 1899 Hoffenheim. Diese Partie ist etwas Besonderes – und nicht nur, weil gleich am ersten Spieltag der Saison der Meister auf den Dritten der vergangenen Saison trifft. bundesliga.de hat fünf wissenswerte Dinge zum Duell zusammengestellt.

>>> Die Highlights der Hinrunde 2018/19

1) Gnabrys neue Kleider

Gleich am ersten Spieltag kann sich Serge Gnabry mit seinen Ex-Kollegen messen. Der Offensivspezialist war im Sommer 2017 vom FC Bayern München verpflichtet worden, um dann noch per Leihe ein Jahr Spielpraxis bei der TSG 1899 Hoffenheim zu sammeln. Er tat dies mit vollem Erfolg: Trotz einiger Verletzungen kam der 22-Jährige in 22 Spielen auf ganz starke zehn Saisontore und fünf Assists. Nun will Gnabry beim Rekordmeister den nächsten Schritt gehen. Mit Sandro Wagner, Niklas Süle, Sebastian Rudy und David Alaba ist er dort in bester Gesellschaft. Sie alle haben ebenfalls eine TSG-Vergangenheit.

Video: So lief die letzte Partie

2) Nagelsmann kann Bayern

Seit Julian Nagelsmann Trainer in Hoffenheim ist, hat die TSG eine positive (!) Bilanz gegen den FC Bayern München. Von insgesamt vier Partien gewannen die Kraichgauer mit ihrem jungen Coach zwei, einmal trennte man sich remis. Selbst bei der einzigen Niederlage im vergangenen Januar führte Hoffenheim nach lediglich zwölf Minuten 2:0 – um dann doch noch mit 2:5 aus München nach Hause geschickt zu werden. Der Nagelsmann-Elf gelang gegen Bayern aber in jedem Spiel mindestens ein Tor. Der 30-Jährige war es übrigens auch, der am 27. Spieltag 2016/17 einen fast neunjährigen Fluch brechen konnte: Nachdem die Münchener die ersten 17 Spiele gegen Hoffenheim ungeschlagen war, gab es mit Nagelsmann den ersten Dreier gegen den Rekordmeister. Allerdings: In der Allianz Arena ist Bayern gegen Hoffenheim noch ungeschlagen. Lediglich zwei Punkte gab es für die TSG bislang in München zu holen.

3) Rekord für die Ewigkeit?

In der Saison 2015/16 wurde beim Spiel Hoffenheim gegen Bayern Bundesliga-Geschichte geschrieben. Gerade einmal neun Sekunden waren an jenem 2. Spieltag absolviert, als der damalige TSG-Stürmer Kevin Volland zum 1:0 einschob. Nie wurde ein schnelleres Tor in der Bundesliga-Geschichte erzielt. Damit teilt sich Volland den Rekord mit seinem heutigen Mannschaftskameraden Karim Bellarabi, der ein Jahr zuvor gegen Dortmund ebenfalls nach neun Sekunden einnetzte.

Video: Vollands Bundesliga-Rekord

4) Herbstmeisterfinale 2009

Als bisher wohl intensivste Begegnung gilt gleich das erste Duell beider Mannschaften im Dezember 2008. Bundesliga-Neuling Hoffenheim stand nach den ersten 15 Spieltagen überraschend auf Platz eins und glänzte mit spektakulärem Offensiv-Fußball. Am 16. Spieltag reiste 1899 mit Trainer Ralf Rangnick mit drei Punkten Vorsprung auf den FCB nach München – und ging nach 49 Minuten durch Vedad Ibisevic in Führung. In der Nachspielzeit  gelang den Bayern in einer dramatischen Partie noch der späte Siegtreffer durch Luca Toni. Am Ende gingen beide Clubs punktgleich in die Winterpause, doch Hoffenheim sicherte sich dank des besseren Torverhältnisses die Herbstmeisterschaft. Am Ende der Saison sollte es dann aber nur für Platz sieben reichen. Meister wurde übrigens der VfL Wolfsburg.

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5) Obacht vor Lewandowski und Robben

Mit jeweils fünf Treffern sind Arjen Robben und Robert Lewandowski in diesem Duell die Rekordtorschützen – neben Mario Gomez, der inzwischen für den VfB Stuttgart spielt. Robben war in zwölf Bundesliga-Spielen gegen die TSG an insgesamt elf Toren direkt beteiligt. Lewandowski kommt im Bayern-Dress gegen Hoffenheim auf acht Torbeteiligungen in acht Spielen. Auf Hoffenheimer Seite hat Mark Uth, der mit drei Treffern erfolgreichste Torschütze gegen die Bayern, den Club verlassen. Aus dem aktuellen Kader haben nur Kerem Demirbay und Andrej Kramaric schon für die TSG gegen die Münchner getroffen.