Köln - Beachtliche Topdaten, kuriose Fakten und wissenswerte historische Daten - diese 10 Dinge sollten Sie sich über den 17. Spieltag der Bundesliga merken.

1) Unschlagbar mit Gegentor-Rekord

Keine einzige Niederlage musste der FC Bayern in der gesamten Hinrunde hinnehmen. Daran konnte auch der 1. FSV Mainz 05 nichts mehr ändern. Zum fünften Mal in der Bundesliga-Geschichte geht damit eine Mannschaft ohne Niederlage durch eine Hinrunde (14 Siege, drei Remis), die Bayern selbst schafften es zum dritten Mal, zudem der HSV 1982/83 und Leverkusen 2009/10. Zudem kassierte der FCB in der Hinrunde nur vier Gegentore und stellte damit einen neuen Bundesliga-Rekord auf.

2) Mit Aluminium-Pech zum 1. Remis

In den ersten 16 Saisonspielen scheiterte der FC Schalke 04 kein einziges Mal am Aluminium - gegen den Hamburger SV dann gleich zwei Mal (Klaas-Jan Huntelaar an die Latte und Roman Neustädter an den Pfosten). Pech, denn so reichte es für S04 erstmals unter Coach Roberto Di Matteo nur zu einem Unentschieden.

3) Rekord-Schwaben aus Bayern

Der FC Augsburg hat nach dem 2:1 gegen Gladbach mit nun 27 Punkten einen neuen Hinrundenrekord aufgestellt  nie sammelte der FCA in einer Hinserie so viele Punkte.    

4) Meier kann's auch vom Punkt

Alexander Meier führt die Bundesliga-Torschützenliste nach der Hinrunde souverän mit 13 Treffern an. Dabei traf er gegen Leverkusen erstmals in dieser Saison per Elfmeter. Meier kann es also auch vom Punkt, obwohl das schon vorher klar war: Fünf Mal trat er in der Bundesliga zum Strafstoß an, fünf Mal hat er verwandelt. Allerdings war es Frankfurts erster Strafstoß seit über einem Jahr. Den zuvor letzten gab es am 15. Dezember 2013 auch in Leverkusen (Joselu scheiterte damals an Bernd Leno).

5) Stagnierende Borussen

Nachdem Borussia Mönchengladbach in den ersten zehn Saisonspielen ungeschlagen blieb, wurde von den jüngsten sieben Bundesliga-Partien mehr als die Hälfte verloren (vier) – die Borussia ließ im Kampf um einen Champions-League-Platz zum Jahresende jede Menge Punkte liegen. Damit bleibt man bei 27 Punkten stehen - vor einem Jahr waren es nach der Hinrunde bereits 33!

6) Unglaublich, aber wahr!

Borussia Dortmund kassierte gegen Werder Bremen die zehnte Saisonniederlage - das sind schon nach der Hinrunde mehr als in jeder der vorherigen sechs kompletten Spielzeiten unter Jürgen Klopp. Mit nur 15 Punkten spielte der BVB seine schlechteste Hinrunde seit der Saison 1987/88. Erstmals seit 30 Jahren belegt der BVB damit nach der Hinrunde einen direkten Abstiegsplatz.

7) Vereinsrekord in der Autostadt

Nach dem 2:1-Sieg über den 1. FC Köln holte der VfL Wolfsburg so viele Punkte wie nie zuvor in einer Hinserie (34). Einzig in der der Saison 2004/05 unter Erik Gerets feierte Wolfsburg genauso viele Hinrundensiege wie aktuell (zehn).

8) Rekord-Sieg im 221. Spiel

Die TSG Hoffenheim feierte beim 5:0-Kantersieg in Berlin im 221. Bundesliga-Spiel seinen höchsten Sieg. Gleichzeitig war es das erste Mal seit Bundesliga-Zugehörigkeit, dass 1899 zum Hinrunden ausklang gewinnen konnte. Zuvor hatte es zum jeweiligen Abschluss des Kalenderjahres je drei Remis und Niederlagen gegeben.

9) Pechvogel Brooks auf van Buriks Spuren

Erstmals seit neun Jahren verursachte ein Bundesliga-Spieler in einem Spiel ein Eigentor und einen Elfmeter. Zwischen den beiden Aktionen von John Anthony Brooks im Spiel von Hertha BSC gegen Hoffenheim lagen nur 112 Sekunden. Der letzte Bundesliga-Spieler, der in einem Spiel ein Eigentor fabrizierte und einen Elfmeter verursachte, war auch ein Berliner: Dick van Burik passierte das vor neun Jahren im Dezember 2005 (beim HSV).

10) Später Punktverlust

Der SC Freiburg kassiert beim 2:2 gegen Hannover schon zum insgesamt fünften Mal in dieser Saison nach der 88. Minute den Ausgleich. Dies war auch schon gegen Berlin (2:2), in Hoffenheim (3:3), in Mainz (2:2) und Paderborn (1:1) der Fall. Damit verspielte der SC insgesamt zehn Punkte in den Schlussminuten.

Dennis-Julian Gottschlich und Tobias Anding