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Marie-Louise Eta legt beim 1. FC Union Berlin los

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Ein neues Kapitel bei den Eisernen: Marie-Louis Eta – die erste Bundesliga-Cheftrainerin – hat beim 1. FC Union Berlin ihr erstes Training geleitet. Dass die frühere Spielerin der Frauen-Bundesliga über den Sommer hinaus bei der Unioner Männermannschaft bleibt, ist derweil nicht ausgeschlossen.

Eta übernahm bei den Eisernen nach dem 1:3 auswärts gegen den 1. FC Heidenheim am 29. Spieltag zumindest bis Saisonende von Steffen Baumgart. Die frühere Spielerin der Frauen-Bundesliga betreute bei den Köpenickern zuvor die U19-Junioren und soll im Sommer eigentlich die Frauen-Mannschaft übernehmen.

Eta weiter bei den Männern? "Nicht auszuschließen"

"Ich freue mich, dass Marie-Louise Eta sich bereit erklärt hat, diese Aufgabe interimistisch zu übernehmen, bevor sie im Sommer wie geplant Cheftrainerin der Profimannschaft der Frauen wird", erklärte Horst Heldt, Geschäftsführer Profifußball bei Union im Rahmen der Trennung von Baumgart in der Nacht von Samstag auf Sonntag.

Jetzt äußerte Heldt laut Bild bezüglich eines möglichen Weiterengagements Etas beim Männerteam: "Zum jetzigen Zeitpunkt wäre es nicht sinnvoll, das auszuschließen. Grundsätzlich haben wir einen Plan, wie es danach weitergeht. Aber wenn wir uns am Ende erneut Gedanken machen müssen, ist das gut für sie. Ob wir dann mit ihr weitermachen, wird sich zeigen."

"Die Überzeugung, die entscheidenden Punkte zu holen"

Eta dürfte ihren Fokus aber erstmal voll auf die anstehende Partie gegen den VfL Wolfsburg legen. Die Eisernen sind in der Rückrunde auf Tabellenplatz zwölf zurückgefallen, der Vorsprung auf den FC St. Pauli auf Relegationsrang 16 beträgt dennoch noch sieben Punkte.

"Der Verbleib in der Bundesliga ist angesichts der Punkteabstände in der unteren Tabellenhälfte noch nicht gesichert", sagte Eta nach ihrer Berufung. "Eine Stärke von Union war und ist es, in solchen Situationen gemeinsam alle Kräfte zu bündeln. Und natürlich habe ich die Überzeugung, dass wir mit dem Team die entscheidenden Punkte holen."