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1. FC Union Berlin: Die "Eisernen" haben sich etabliert

Von wegen Eintagsfliege: Die Aufsteiger vom 1. FC Union Berlin zeigen, dass sie mehr als nur mithalten können in der Bundesliga. Durch kompaktes, aggressives Verteidigen und ihre unbändigen Wucht bei eigenen Standards stellen viele Clubs vor Probleme. Die "Eisernen" haben sich in der Bundesliga etabliert.

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Platz 11, acht Punkte Vorsprung auf den Relegationsplatz: Der 1. FC Union Berlin hat längst unter Beweis gestellt, dass er zu Recht Teil der Bundesliga ist.

Eine Stärke der "Eisernen": Standardsituationen. 41 Prozent der eigenen Treffer erzielten die Köpenicker per Standards - bei keinem anderem Team ist der Anteil dermaßen hoch.

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Mit ihrer körperlichen Wucht und ihrem unbändigen Willen sind die Aufsteiger aus Ost-Berlin bei ruhenden Bällen nur sehr schwer zu verteidigen. Vor allem Sebastian Andersson ragt hier heraus: Der Stürmer erzielte bereits elf Saisontreffer - sechs davon per Kopf! Kein anderer Spieler ist so gefährlich bei hohen Bällen.

Zur körperlichen Robustheit der Köpenicker kommt noch eine Menge Erfahrung bei einigen Akteuren hinzu: Christian Genter (401 Spiele in der Bundesliga) und Neven Subotic (228 Spiele in der Bundesliga) bilden im Zentrum von Mittelfeld und Abwehr eine wichtige Achse, geben zudem die Einstellung vor: Mit unbändigem, eisernen Willen, können die Berliner auch die Klasse halten - und das, obwohl ihnen das vor der Saison niemand zugetraut hat.