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Furioses 3:3 zwischen dem 1. FC Union Berlin und Eintracht Frankfurt

Der 1. FC Union Berlin und Eintracht Frankfurt haben sich am 9. Spieltag der Bundesliga 3:3 (2:2) getrennt. In einer furiosen Partie drehte die Eintracht einen 0:2-Rückstand, ehe Max Kruse in der Schlussphase den Eisernen einen Punkt rettete.

Fantasy Heroes: Andre Silva (16 Punkte), Max Kruse (15), Daichi Kamada (15)

Robert Andrich brachte den 1. FC Union Berlin bereits in der 2. Minute in Führung (1:0), nur vier Minuten später verwandelte Max Kruse einen fälligen Elfmeter zum 2:0 (4.). Andre Silva traf zum 1:2 für Eintracht Frankfurt (27.) und glich zehn Minuten später aus (2:2, 37.). Das Tor von Bas Dost drehte das Spiel zugunsten der Hessen (3:2, 79.), eher Kruse zum 3:3 für die Köpenicker traf (82.).

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Urs Fischer nahm nur einen Wechsel in seiner Startelf vor: Grischa Prömel stand erstmals seit sechs Wochen in der Bundesliga-Startelf (zuletzt am 18. Oktober, 1:1 in Schalke). Er ersetzte den zuletzt angeschlagenen Sebastian Griesbeck (der saß auf der Bank). Bei der SGE gab es einen notgedrungenen Wechsel. Für Aymen Barkok begann Bas Dost. Damit waren es wieder zwei Spitzen, hinten spielte die Eintracht wieder mit einer Dreierabwehr. Zudem feierte ein Frankfurter ein Jubiläum: Stefan Ilsanker bestritt sein 100. Bundesliga-Spiel (79 für Leipzig, gegen Union das 21. für Frankfurt).

Andrich trifft bereits in der 2. Spielminute - Matthias Koch via www.imago-images.de/imago images/Matthias Koch

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Die Partie begann furios, denn Union ging mit einem frühen Doppelschlag in Führung. Andrich nutzte einen Patzer von Kevin Trapp in der 2. Minute aus und schob den Ball links vor dem Tor zum 1:0 in die Maschen. In der 4. Minute foulte Martin Hinteregger Taiwo Awoniyi im Strafraum, Schiedsrichter Reichel zeigte auf den Elfmeterpunkt. Kruse nahm sich der Sache an und verwandelte den Strafstoß sicher (2:0, 6.). Erstmals in der Bundesliga schoss Union zwei Tore in den ersten sechs Minuten.

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Die Eintracht-Defensive stand nach dem frühen Rückstand völlig neben sich. Kruse kam nach einer Ecke frei am Elfmeterpunkt zum Abschluss, den Trapp wieder gefährlich nach vorne abwehrte. Awoniyi war einen Schritt schneller als sein Gegenspieler und scheiterte aus kurzer Distanz am Eintracht-Keeper (15.). 25 Minuten brauchte Frankfurt, um die erste gute Möglichkeit herauszuspielen. Andre Silva bediente Filip Kostic, der im Strafraum aber Dost anschoss.

Danach kamen die Hessen immer besser ins Spiel und verkürzten folgerichtig auf 1:2. Daichi Kamada schickte Silva perfekt links in den Strafraum, der an Andreas Luthe vorbeizog und den Ball aus spitzem Winkel über die Linie schob (27.). Zehn Minuten später schnürte Silva einen Doppelpack und glich zum 2:2 per Kopf aus (37.). Die Vorarbeit kam von Kostic per Freistoß von der linken Strafraumecke. Mit einem Remis ging es dann in die Kabinen.

Bas Dost trifft zur zwischenzeitlichen 3:2-Führung für Frankfurt - Jan Huebner via www.imago-images.de/imago images/Jan Huebner

Der zweite Durchgang begann auf Augenhöhe, beide Teams führten entschlossene Zweikämpfe und neutralisierten sich im Mittelfeld. Viele kleinere Fouls führten dadurch immer wieder zu Unterbrechungen. Es dauerte bis zur 68. Minute, bis ein Team die erste große Chance verbuchte: Kamada bediente Silva nach einer Ecke rechts vor dem Fünfer, wo der Portugiese knapp links am Tor vorbeischoss.

Knapp zehn Minuten später führte wieder eine Kombination zwischen Kamada und Silva zur nächsten Möglichkeit der Hessen. Luthe kratzte Silvas Schuss aus spitzem Winkel gerade so von der Linie (76.). Bas Dost brachte die Eintracht in der 79. Minute kurzzeitig in Führung, ehe Max Kruse per starkem Distanzschuss das 3:3 schoss. Es war Kruses erster Doppelpack in der Bundesliga seit März 2019 (damals für Bremen beim 3:1 gegen Mainz).

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Durch das Remis wartet die Eintracht seit sechs Spielen auf einen Sieg, Union ist seit acht Spielen ungeschlagen und bleibt weiter an den oberen Teams dran.

Kruses Traumtor rettet Union einen Punkt gegen Frankfurt - Jan Huebner via www.imago-images.de/imago images/Jan Huebner

Spieler des Spiels: Max Kruse

Max Kruse war von allen Spielern der Partie an den meisten Torschüssen beteiligt (acht, drei abgegeben, fünf vorgelegt) und schnürte seinen ersten Doppelpack im Union-Trikot.