Der 1. FC Nürnberg hatte den SV Werder Bremen praktisch über die gesamte Spielzeit gut im Griff - © imago/Zink
Der 1. FC Nürnberg hatte den SV Werder Bremen praktisch über die gesamte Spielzeit gut im Griff - © imago/Zink
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Der 1. FC Nürnberg erkämpft sich einen hochverdienten Zähler gegen Werder Bremen

Nürnberg - Der 1. FC Nürnberg hat in der wieder einmal gepunktet und den letzten Tabellenplatz verlassen. Das kämpferische 1:1 (0:0) gegen ein enttäuschendes Werder Bremen war aber dennoch das inzwischen 14. Spiel in Folge ohne Sieg. Die Norddeutschen verpassten es aufgrund einer weitgehend blassen Darbietung, näher an die internationalen Ränge zu rücken.

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Während die Franken tapfer kämpften und phasenweise sogar Vorteile hatten, schöpfte die Mannschaft von Trainer Florian Kohfeldt ihr Potenzial unterm Strich bei weitem nicht aus. Johannes Eggestein (64.) gelang zwar das Führungstor für die Grün-Weißen, doch Mikael Ishak (87.) schaffte noch den verdienten Ausgleich. Der Club geht damit zumindest mit einem Teilerfolg in das Kellerduell in einer Woche beim neuen Schlusslicht Hannover 96.

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Eine halbe Stunde lang tat sich kaum etwas vor den 35.753 Zuschauern im Max-Morlock-Stadion. Bremen agierte kontrolliert, aber äußerst unterkühlt und noch nicht mit dem Zug zum Tor, den sie beim spektakulären 2:2 gegen Eintracht Frankfurt in der Vorwoche entwickelt hatten.

Johannes Eggestein nutzte die erste gute Bremer Chance zur Führung - Photo by Adam Pretty/Bongarts/Getty Images

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Und der Club? Ohne Winterneuzugang Ivo Ilicevic (Trainingsrückstand) war fehlten zunächst zündende Ideen. Als Matheus Pereira (14.) aus guter Position seinen Teamkollegen Virgil Misidjan abschoss, ging immerhin ein Raunen durchs Stadion - ebenso wie bei Tim Leibolds (30.) gefährlicher Flanke.

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Bremens Coach Kohfeldt wirkte nicht glücklich über die Vorstellung seiner Elf und wechselte gleich zwei Mal zur Pause. Johannes Eggestein und Josh Sargent kamen für die enttäuschenden Milot Rashica und Martin Harnik in die Partie. Nur vereinzelt lief der Ball dann mit Tempo und Raffinesse durch die Bremer Reihen.

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Maximilian Eggestein (59.) hatte nach einer knappen Stunde den ersten gefährlichen Werder-Torschuss, aber Mathenia parierte mit zwei Fäusten. Kurz darauf war der Club dann defensiv unsortiert - und der eingewechselte Johannes Eggestein nutzte die Unordnung. Nach einem Schuss von Pereira (73.) verpasste Club-Kapitän Hanno Behrens aus kurzer Entfernung noch den Ausgleich, den Ishak kurz vor Spielende nach einem starken Steilpass von Pereira erzielte.

Matheus Pereira ist an fast allen gefährlichen Aktionen beteiligt und scheitert mit einem strammen Linksschuss nur an einem glänzenden Pavlenka - imago/Zink

Spieler des Spiels: Matheus Pereira

Der Brasilianer bereitete das 1:1 der Nürnberger stark vor und kam damit zu seiner ersten Torbeteiligung in der Bundesliga. Er war außerdem ständig unterwegs und bestritt enorm viele Zweikämpfe (24). Zudem kam er drei Mal zum Abschluss. Nur Hanno Behrens schoss öfter aufs Tor (4).

Mikael Ishak trifft mit einem strammen Schuss ins rechte Eck - imago/Zink