Der 1. FC Köln startet jubelnd ins Jahr 2022 - © IMAGO / Matthias Koch
Der 1. FC Köln startet jubelnd ins Jahr 2022 - © IMAGO / Matthias Koch
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Selbstbewusster 1. FC Köln will auch gegen den FC Bayern München "Spaß haben"

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Es läuft beim 1. FC Köln! Nach zwei Siegen zum Abschluss der Hinrunde, starteten die "Geißböcke" auch das Jahr 2022 mit einem Erfolg. So steht der FC nun mit 28 Punkten sogar auf einem Europapokalplatz. Cheftrainer Steffen Baumgart will diese Zwischenbilanz nicht zu hoch hängen, doch seine Aussagen vor dem Duell mit dem FC Bayern München zeugen von einem gewachsenen Selbstbewusstsein in Köln.

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Wie schon am 1. Spieltag, so schlug der 1. FC Köln auch am 18. Spieltag Hertha BSC wieder mit 3:1. Auch in der Rückrunde gelingt dem FC also ein optimaler Start. "Für uns war das sehr wichtig, dass wir nach der Winterpause direkt drei Punkte geholt haben. Es war vielleicht nicht das perfekte Spiel von uns, aber wir haben es am Ende gut gemacht", erklärte Ondrej Duda nach dem Spiel. Der ehemalige Herthaner hatte mit seinem Treffer zum zwischenzeitlichen 2:0 seinen Anteil am Erfolg der Kölner.

Die weiteren Tore des FC erzielten Jan Thielmann und Anthony Modeste. Letzterer setzt damit seinen tollen Lauf fort und steht nun schon bei zwölf Saisontoren, neun davon per Kopf. In der Liste der Kölner Rekordtorjäger hat der Franzose nun sogar Lukas Podolski hinter sich gelassen und steht bei 56 Treffern. Modeste schoss 40 Prozent der Kölner Treffer (zwölf von 30) – ligaweit die zweithöchste Quote nach Leverkusens Patrik Schick (41 Prozent).

In der Tabelle springen die "Geißböcke" durch den Sieg auf Rang sechs, der am Ende der Saison zur Teilnahme am Europapokal berechtigen würde. Bei vielen Fans werden da sicherlich Erinnerungen an die Saison 2016/17 wach, als der FC am Ende Fünfter wurde und Europa League spielen durfte, unter anderem dank 25 Modeste-Treffern.

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Kölns Cheftrainer Steffen Baumgart hält den Ball allerdings trotz der tollen Zwischenbilanz flach. "Wir freuen uns über die 28 Punkte, die wir bis jetzt geholt haben", sagte er und ergänzte: "Wir wissen das alles einzuordnen." Noch sind 16 Spiele übrig und es ist noch ein weiter Weg für den FC. Klar ist: Um auch am Ende einen Platz im internationalen Geschäft zu sichern, muss aus Kölner Sicht vieles passen.

Zunächst geht der Blick auf die nähere Zukunft, genauer gesagt auf den nächsten Samstag. Da steht in Köln ein Heimspiel gegen den Tabellenführer und Deutschen Rekordmeister FC Bayern München auf dem Spielplan. In der Hinrunde war das ein spektakuläres Duell, in dem die Kölner nach 0:2-Rückstand zum Ausgleich kamen, am Ende aber doch knapp mit 2:3 unterlagen.

Baumgarts Worte lassen darauf schließen, dass seine Mannschaft die Aufgabe mit großem Selbstbewusstsein angehen wird: "Wir werden auch gegen die Bayern versuchen, unseren Fußball zu spielen. Wir wollen ein gutes Spiel machen und Spaß haben, wie wir es schon beim 2:3 im Hinspiel getan haben." Spaß haben? Gegen die Bayern? Warum eigentlich nicht? Schließlich hat es Kölns Rivale Borussia Mönchengladbach gerade erst geschafft, den FCB zu besiegen. Duda weiß allerdings: "Auch wenn sie ihr erstes Spiel nach der Pause verloren haben - das wird noch schwieriger."

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