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Große Emotionen
bundesliga

"Das Tor ist ihr gewidmet" – emotionaler Dinkçi-Moment

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Mit seinem Treffer zum 2:0-Endstand ist Eren Dinkçi eine der entscheidenden Figuren des 1. FC Heidenheim beim Sieg gegen den FC St. Pauli. Nach dem Schlusspfiff wird der Held, dessen Freundin Cinja an Leukämie erkrankt ist, von den Emotionen übermannt.

Der 1. FC Heidenheim 1846 hat am Samstag sein "Endspiel" gegen St. Pauli gewonnen – bei einer Niederlage wäre der Club von der Ostalb nach drei Bundesliga-Saisons erstmals abgestiegen. Die Partie war geprägt von zahlreichen emotionalen Szenen – doch die Höhepunkte dürften das 2:0 von Eren Dinkçi und seine Interaktion mit den Fans nach Abpfiff gewesen sein.

Sein 2:0 war der erste Treffer des Offensivspielers, seitdem er die Diagnose seiner Freundin Cinja öffentlich gemacht hat: Sie hat Leukämie. Am 30. Spieltag, als Dinkçi mit dem FCH bei seinem Stammverein Freiburg zu Gast war, veranstaltete der Sport-Club gemeinsam mit der DKMS und den Heidenheimern eine Registrierungsaktion für eine Stammzellenspende. Und viele Fans machen mit.

"Das ist überragend. Nicht nur für meine Frau, sondern für viele viele Menschen, die es bracueh", so Dinkçi. "Es ist eine enorme Zahl mit 2.500. Damit haben wir auf keinen Fall gerechnet."

Eren Dinkçi jubelt nach seinem Treffer - IMAGO/Eibner-Pressefoto/Jani Pless

"Wir versuchen, ihn aufzufangen"

Dementsprechend gerührt war der Mittelfeldspieler auch nach seinem Treffer. "Das Tor ist ihr gewidmet, ganz klar. Und ich hoffe, dass sie sich gefreut hat und ihr das Tor auch ein bisschen Kraft schenkt", sagte ein zu Tränen gerührter Angreifer nach dem Sieg gegen den FCSP, durch den der Heidenheimer Rückstand auf den Relegationsplatz auf vier Punkte geschrumpft ist.

"Er hat im Privaten extrem viel einzustecken in letzter Zeit", sagte Teamkollege Niklas Dorsch nach der Partie gegen die Hamburger und versicherte ihm und Cinja Rückhalt: "Er ist ein absoluter Goldjunge. Ich freue mich für ihn extrem und wir versuchen, ihn als Mannschaft aufzufangen."

Der Support von Fans und der eigenen Mannschaft ist also groß. "Für mich ist das unbeschreiblich. Das gibt enorm viel Kraft für mich und meine Frau", sagte der Torschütze. 

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Aber auch das 2:0 bewegte Trainer Frank Schmidt, der während des Torjubels sehr angefasst wirkte. "Es ist sehr emotional", sagte der Trainer nach der Partie. Aber eine Situation, die das Team noch mehr zusammenschweißen kann: Man kann alles erreichen, wenn man zusammenhält", sagte Schmidt.

Die Hoffnung der Heidenheimer, doch noch den Klassenverbleib sichern zu können, lebt weiter durch einen Dreier, der besonders emotionale Höhepunkte zu bieten hatte. Ein Sieg, der Dinkçi und dem FCH ein wenig Kraft gibt – und hoffentlich auch Cinja.

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