
Mit zehn Mann: Fürth erkämpft sich einen Punkt gegen Braunschweig
SpVgg Greuther Fürth und Eintracht Braunschweig trennen sich 0:0. Bereits in der 3. Minute sah Fürths Maximilian Dietz die Rote Karte nach einem Foul an Yardımcı. Trotz Überzahl und 21 Schüssen gelang es Braunschweig nicht, das Abwehrbollwerk der Fürther zu durchbrechen. Die beste Chance hatte Yardımcı mit einem Kopfball an den Pfosten (39.). In der Schlussphase hatte sogar Fürth durch Bjarnason eine große Möglichkeit zum Siegtreffer.
Für Schlusslicht SpVgg Greuther Fürth galt die Devise: verlieren verboten. Mit einem Sieg hätte sich Eintracht Braunschweig auf acht Punkte vom Kleeblatt absetzen können. Fürth-Trainer Heiko Vogel nahm vier Änderungen in der Startelf vor - so viele wie in seinen bisherigen vier Partien zusammen.
Der verletzte Isländer Brynjar Bjarnason stand erstmals seit dem 5. Spieltag wieder in der Startformation. Auf der Gegenseite tauschte Braunschweigs Trainer Heiner Backhaus dreimal: Frenkert, Aydin und Sidi Sané ersetzten Faride Alidou, Florian Flick und Robin Heußer. Vor dem Anpfiff setzten beide Teams ein Zeichen und präsentierten gemeinsam ein Banner mit der Aufschrift "#WeRemember" im Gedenken an die Opfer des Holocaust.
Früher Schock für Fürth
Die Partie hatte kaum begonnen, da nahm sie bereits eine dramatische Wendung. Nach nicht einmal drei Minuten stieg Maximilian Dietz mit offener Sohle in die Wade von Erencan Yardımcı ein. Nach VAR-Überprüfung entschied Schiedsrichter Patrick Schwengers auf Rot - das Kleeblatt musste die restlichen 87 Minuten in Unterzahl bestreiten. Bereits am 5. Spieltag hatte Fürth mit Noah König den schnellsten Platzverweis der Saison kassiert.
Braunschweig übernahm in der Folge die Kontrolle und kam in der 6. Minute zur ersten großen Chance. Nach einer Ecke von Köhler herrschte Chaos im Fürther Strafraum, doch weder Yardımcıs Abschluss noch der Nachschuss von Marie fanden den Weg ins Tor. Die beste Möglichkeit hatte Yardımcı in der 39. Minute, als sein Kopfball nach Flanke von Bell Bell am rechten Pfosten landete.

Defensives Bollwerk hält stand
Zur Pause wechselte Backhaus seinen bereits verwarnten Kapitän Köhler aus, für ihn kam Di Michele Sanchez ins Spiel. Das Bild änderte sich auch im zweiten Durchgang nicht: Braunschweig lief an, Fürth verteidigte mit Mann und Maus. Die Löwen kamen zu weiteren Abschlüssen, allerdings ohne zwingende Torgefahr zu erzeugen.
Von 21 Schüssen gingen nur zwei auf das Tor von Schlieck. Das Kleeblatt wurde selbst kaum gefährlich, hätte aber zehn Minuten vor dem Ende beinahe den Lucky Punch gesetzt: Nach einem abgefälschten Schuss von Branimir Hrgota kam Bjarnason freistehend zum Abschluss, schoss jedoch deutlich über das Tor. In der Schlussphase warf Braunschweig noch einmal alles nach vorne, doch die Fürther Defensive hielt dem Druck stand und sicherte dem Tabellenletzten einen wertvollen Punkt.

Bundesliga Match Facts
xGoals: Fürth 0,75 - Braunschweig 1,83
Schnellster Spieler: Erencan Yardımcı (EBS), 32,86 km/h
Most Pressed Player: Sidi Sané (EBS), 26 Mal unter Gegnerdruck
Beste Pass Effizienz: Sven Köhler (EBS), +3,07
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