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Ausgelassene Stimmung nach dem Spiel
Ausgelassene Stimmung nach dem Spiel - © IMAGO/Noah Wedel
Ausgelassene Stimmung nach dem Spiel - © IMAGO/Noah Wedel
2. Bundesliga

Die richtige Antwort auf den Fehlstart: Magdeburg meldet sich zurück

Der 1. FC Magdeburg ist mit dem 1:6 gegen Eintracht Braunschweig denkbar schlecht in die Saison gestartet. Beim Auswärtsspiel in Osnabrück konnte ein kapitaler Fehlstart nun abgewendet werden – und das in eindrucksvoller Manier.

Magdeburg gelingt die Rehabilitation

Viel deutlicher hätte die Antwort auf das 1:6 gegen Braunschweig kaum ausfallen können. Eine Woche nach der herben Auftaktpleite präsentierte sich der 1. FC Magdeburg in Osnabrück wie ausgewechselt. Das 3:0 an der Bremer Brücke war damit vor allem ein wichtiges Zeichen nach dem Fehlstart.

"Wir haben dieses Spiel sehr, sehr konzentriert vorbereitet, mit vielen Gesprächen. Und trotzdem weiß man dann nie, ob das dann so funktioniert, wie es dann funktioniert hat", sagte Trainer Petrik Sander nach der Partie. Seine Mannschaft habe "genau die Reaktion gezeigt", die man sich erhofft hatte. Besonders wichtig war dabei die Stabilität nach der Pause, als Osnabrück kurzzeitig mehr Druck entwickelte.

Nollenberger erzielt seinen zweiten Treffer des Tages - IMAGO/Leon Frick

Es ist ein Muster zu erkennen

Auch ein Blick auf die jüngere Vergangenheit passt ins Bild. In der vergangenen Saison war Magdeburg das schwächste Heimteam der Liga, holte auswärts aber regelmäßig wichtige Punkte. Nun scheint sich dieses Muster fortzusetzen: Auf die Niederlage zum Auftakt folgte der souveräne Auswärtssieg.

Alexander Nollenberger ragte in Osnabrück dabei besonders raus. Der 27-Jährige erzielte erstmals in seiner Zweitliga-Karriere zwei Tore in einem Spiel. Zudem gewann er starke 64 Prozent seiner Zweikämpfe und spielte damit eines seiner besten Spiele im Dress der Bördestädter.

Abseitstor Zukowski

Ein Debütant überragt

Sander hob allerdings noch einen anderen Spieler besonders hervor. Der 19-jährige Leon Mergner feierte sein Zweitliga-Debüt und überzeugte in der Schaltzentrale der Magdeburger. "Eine überragende Leistung von ihm, er hat im Mittelfeld Meter gefressen ohne Ende", lobte der Trainer. Es war ein weiterer Baustein für eine Mannschaftsleistung, die Sander als "kompakt" und "sehr, sehr souverän" bezeichnete.

Nach der gelungenen Rehabilitation steht am kommenden Spieltag die nächste Bewährungsprobe an: Holstein Kiel kommt nach Magdeburg. Dann geht es darum, zu bestätigen, dass die Reaktion in Osnabrück keine einmalige Antwort auf das 1:6 war. Und natürlich wartet auch die Gelegenheit, das zuletzt so auffällige Muster zu durchbrechen: auswärts stark, zu Hause mit Problemen.

Mannschaft und Fans feiern gemeinsam den Auswärtssieg - IMAGO/Noah Wedel

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