
Kantersieg in Kiel: Magdeburg vor Klassenerhalt
Der 1. FC Magdeburg hat Holstein Kiel im letzten Heimspiel der Saison 2025/26 mit 3:1 (0:2) besiegt. Jean Hugonet (40.), Dariusz Stalmach (45.+2) und Baris Atik (56.) haben für den FCM getroffen, Adrián Kaprálik (90.+2) erzielte den Ehrentreffer für die Störche.
Am 33. Spieltag der 2. Bundesliga empfing Holstein Kiel den 1. FC Magdeburg zum letzten Heimspiel der Saison 2025/26. Während die Störche nach ihrer Rettung in der Vorwoche ohne Druck antraten, kämpfte der FCM noch um den Klassenerhalt und stand nur zwei Punkte vor der Abstiegszone.
Bei Kiel rückten Ivan Nekic und Umut Tohumcu nach abgesessenen Gelbsperren wieder in die Startelf. Beim FCM ersetzte Dariusz Stalmach den verletzten Silas Gnaka.
Früher Wechsel und Lattenschuss
Die Partie begann mit einem Schockmoment für die Gastgeber: Kasper Davidsen musste bereits in der 5. Minute verletzt vom Platz und wurde durch Stefan Schwab ersetzt. Kurz zuvor hatte Baris Atik aus zentraler Position die Kugel an die Querlatte geschlenzt – Jean Hugonet stand dabei jedoch im Abseits.
Kiel übernahm nach dem Wechsel zunächst das Kommando und drängte auf die Führung. Phil Harres verpasste in der 19. Minute einen Konter und Adrián Kaprálik scheiterte mit einem Schuss aus rund 20 Metern knapp am rechten Pfosten (16.). Auch Marko Ivezić (21.) und Umut Tohumcu (26.) kamen zu Abschlüssen, ohne jedoch zu treffen.

Hugonet und Stalmach treffen vor der Pause
In der 40. Minute fiel dann der Führungstreffer für den FCM: Nach einer Ecke von Atik klärte Kiel zunächst, doch der zweite Ball wurde erneut in den Strafraum gebracht. Stalmach spielte die Kugel quer – ob absichtlich oder nicht – und Hugonet schob das Leder zum 0:1 über die Linie.
Es war sein zweites Saisontor. Noch vor der Pause legte Magdeburg nach: Atik holte in der Nachspielzeit eine weitere Ecke heraus, die kurz und schnell ausgeführt wurde. Alexander Nollenberger flankte in den Sechzehner, und Stalmach köpfte zum 0:2 ein (45.+2). Kiel ging mit einem deutlichen Rückstand in die Kabine.
Atik trifft direkt per Ecke
Nach dem Wiederanpfiff drückte Kiel auf den Anschlusstreffer und kam durch mehrere Ecken zu Chancen, ohne jedoch zu treffen. In der 55. Minute führte ein Kieler Eckball zu einem gefährlichen Konter der Gäste, den Lubambo Musonda jedoch nicht optimal abschloss.
Nur eine Minute später folgte das 0:3: Atik trat von links zur Ecke an und verwandelte diese direkt – ein Treffer mit einer Torwahrscheinlichkeit von lediglich drei Prozent. Kiel war damit endgültig geschlagen.

Ehrentreffer für Kiel in der Nachspielzeit
In der Schlussphase verpasste Mateusz Zukowski das 0:4, als er aus bester Position am Tor vorbeischoss (77.). In der Nachspielzeit gelang Kiel zumindest der Ehrentreffer: Bernhardsson erkämpfte sich den Ball und legte flach zu Adrián Kaprálik, der nur noch den Fuß hinhalten musste – 1:3 (90.+2). Am Endergebnis änderte das nichts mehr.
Bundesliga Match Facts
xGoals: Holstein Kiel 2,26 - 1. FC Magdeburg 2,78
Schnellster Spieler: Alexander Bernhardsson (KSV), 35,32 km/h
Tor mit der geringsten Torwahrscheinlichkeit: 0:3 von Baris Atik (FCM), 3 Prozent
Most Pressed Player: Baris Atik (FCM), 20 Mal unter Gegnerdruck
Beste Pass Effizienz: Marcus Mathisen (FCM), +3,71










