Pascal Testroet jubelt nach dem Tor zum 1:0 - © Sven Sonntag via www.imago-images.de/imago images/Picture Point
Pascal Testroet jubelt nach dem Tor zum 1:0 - © Sven Sonntag via www.imago-images.de/imago images/Picture Point
2. Bundesliga

Der FC Erzgebirge Aue gewinnt 3:0 gegen den SV Darmstadt 98

Der FC Erzgebirge Aue hat am 8. Spieltag der 2. Bundesliga gegen den SV Darmstadt 98 3:0 (1:0) gewonnen. Durch den Sieg ließ das Team von Trainer Dirk Schuster den direkten Verfolger in der Tabelle hinter sich und sprang vorübergehend auf Platz sieben.

>>> Beim offiziellen Tippspiel der 2. Bundesliga mitmachen und jeden Spieltag attraktive Preise gewinnen!

Pascal Testroet brachte den FC Erzgebirge Aue per Kopfball in Führung (1:0, 7.) und erhöhte in der 56. Minute per Elfmeter zum 2:0. Dimitrij Nazarov machte in der Nachspielzeit den Deckel drauf.

>>> Alle Tore und Highlights des Spieltags im Konferenz-Liveticker

Nach dem 0:0 in Hannover nahm Dirk Schuster nur eine Änderung in seiner Startformation vor. Für den gesperrten Tom Baumgart rückte Calogero Rizzuto in die Anfangself. Auf Seiten des SV Darmstadt 98 gab es drei Veränderungen im Vergleich zur 0:4-Heimniederlage gegen Paderborn: Matthias Bader und Immanuel Höhn begannen für Patrick Herrmann und Nicolai Rapp in der Defensive. Auf der Sechs startete Fabian Schnellhardt für Victor Palsson.

Testroet schnürt per Elfmeter einen Doppelpack - Florian Ulrich via www.imago-images.de/imago images/Jan Huebner

Das Spiel begann temporeich, denn beide Teams liefen früh den Gegner im Mittelfeld an und kämpften mit vollem Einsatz um den Ball. Die erste Chance des Spiels war in der 7. Minute direkt das 1:0: Strauß schlug eine Flanke von der rechten Seite an den Fünfer, wo sich Testroet perfekt absetzte und den Kopfball per Aufsetzer ins Tor beförderte. Der Torschütze hatte nur drei Minuten später die nächste Möglichkeit vor dem Tor. Der Kopfball nach einer Ecke flog knapp rechts am Pfosten vorbei (10.). Nach dem Rückstand brauchte Darmstadt etwas, um wieder ins Spiel zu finden. In der 16. Minute hatte Mehlem die Riesenchance rechts vor dem Tor, wurde aber rechtzeitig von Männel gestellt. Nur zwei Minuten später köpfte Dursun eine Ecke aus fünf Metern in die Arme des Aue-Keepers.

>>> Etwas verpasst? #AUED98 im Liveticker nachlesen

Im weiteren Spielverlauf kamen die Lilien vor allem durch Ecken und lange Bälle in die Spitze vor das Tor der Hausherren. Die unsauberen Ballannahmen führten aber dazu, dass viele Möglichkeiten auf der Strecke blieben. Beide Teams hielten bis zur Halbzeit das Tempo hoch um kämpften leidenschaftlich, mit einer knappen 1:0-Führung für Aue ging es dann in die Kabinen.

Marvin Männel verhindert den Ausgleich im letzten Moment - Florian Ulrich via www.imago-images.de/imago images/Jan Huebner

Die Halbzeitansprache von Markus Anfang schien mit den Darmstädtern etwas gemacht zu haben, denn die Gäste spielten zu Beginn des zweiten Durchgangs viel entschlossener nach vorne. Aue kam nicht mehr ins Tempo und verspielte viele Bälle in der Vorwärtsbewegung. Dennoch erhöhten die Veilchen auf 2:0 durch eine bittere Aktion von Darmstadt-Verteidiger Mai. Der 20-Jährige bekam in der 55. Minute einen Schuss ganz knapp im Strafraum an die Hand. Schiedsrichter Thomsen entschied erst auf Freistoß, aber der Video-Assistent schaltete sich ein und gab die Info durch, dass das Handspiel im Strafraum stattfand. Den fälligen Strafstoß verwandelte Testroet sicher zum 2:0.

>>> Alle Statistiken zu #AUED98

Nach dem Treffer zog sich Aue immer mehr zurück und stand tief in der eigenen Hälfte. Die Hausherren versuchten es deshalb auch mit Kontern. In der 79. Minute hatte Doppelpacker Testroet sogar das dritte Tor auf dem Fuß: Der Schuss vom Strafraum knallte aber an den Querbalken. Markus Anfang setzte in der Schlussphase mit vielen Offensiv-Wechseln alles auf eine Karte und warf alles nach vorne. Das bestraften die Veilchen eiskalt: Der eingewechselte Nazarov wurde lang geschickt und machte mit dem 3:0 in der Nachspielzeit den Deckel drauf (90.+3).

Durch den Sieg ließ Aue den direkten Verfolger aus Darmstadt hinter sich und sprang vorübergehend auf den 7. Tabellenplatz. Die Lilien rutschten auf Platz 13.