Die Aufstiegskonkurrenz hat gepunktet und die SpVgg Greuther Fürth vor dem Auswärtsspiel beim MSV Duisburg am Montag (ab 20 Uhr im Live-Ticker) unter Druck gesetzt. Die "Kleeblätter" müssen nachziehen, wenn sie im Rennen um den Aufstieg bleiben wollen.

Der MSV Duisburg kehrte mit dem jüngsten 2:0 in Ahlen nach zuvor vier Begegnungen ohne Sieg in die Erfolgsspur zurück. Fürth konnte nur das letzte seiner bislang sieben ausgetragenen Zweitliga-Auswärtsspiele in Duisburg gewinnen.

Sararer und Wörle fehlen

Fürths Trainer Benno Möhlmann warnte seine Spieler davor, die Gastgeber zu unterschätzen. Auch, wenn sich der MSV aus dem Aufstiegsrennen verabschiedet hätte, würden die Duisburger Spieler "sicherlich versuchen, vor heimischer Kulisse ein ordentliches Spiel abzuliefern".

Personell gesehen kann der 54-Jährige aus dem Vollen schöpfen: Lediglich Sercan Sararer (grippaler Infekt) und Thomas Wörle (Aufbautraining) fallen aus. Der zuletzt angeschlagene Marino Biliskov wird aller Voraussicht nach auflaufen können.

Unbedingt punkten

"Die Zielsetzung ist klar: Wir wollen aus Duisburg etwas mitnehmen", erklärte Möhlmann: "Mindestens einen Punkt, am besten jedoch einen Dreier." Den erreichte Fürth auch im Hinspiel. Trotz eines 1:3-Rückstands bis zur 75. Minute setzten sich die Franken noch mit 4:3 durch.

Nur mit einem Sieg könnte die SpVgg wieder auf den Relegationsplatz vorrücken. Ein Erfolg mit vier Toren Differenz würde sogar den Sprung auf den zweiten Tabellenplatz bedeuten.

Neururer noch nicht dabei

Peter Neururer saß bei der Hinspiel-Niederlage allerdings noch nicht auf der Bank der "Zebras". Nach der Trennung von Chefcoach Rudi Bommer wurde Duisburg bei der Partie am 16. November 2008 von Heiko Scholz auf Interimsbasis betreut.

"Auch wenn nur noch ein Funken Resthoffnung auf den Aufstieg besteht, ist die Platzierung für den Verein sowohl aus finanziellen als auch aus Stimmungsgründen enorm wichtig", forderte Neururer vollen Einsatz von seinen Spielern.

Beim Tabellensiebten fehlen Mihai Tararache und Dorge Kouemaha wegen einer Gelb-Sperre. Björn Schlicke steht dagegen nach seinem Nasenbeinbruch vor dem Comeback.