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2. Bundesliga

2. Bundesliga: Spannung im Aufstiegskampf

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Die heiße Saisonphase läuft, doch in welchen Stadien wird am Saisonende der Aufstieg bejubelt? An der Spitze ist St. Pauli auf Kurs und Kiel erster Verfolger, Düsseldorf, der HSV und Hannover spielen oben mit und dürfen sich keine Patzer mehr erlauben. bundesliga.de verrät dir, was für die Konkurrenten spricht.

Die Rekorde der 2. Bundesliga

Am vergangenen 28. Spieltag kassierte der Spitzenreiter eine Niederlage: St. Pauli verlor 1:2 gegen den Karlsruher SC. Da Kiel aber mit dem 4:0-Erfolg gegen Nürnberg die Erfolgsserie fortsetzte, wird es im Kampf um den ersten Platz durchaus spannend. Zwei Zähler trennen die Kiezkicker und die Storche. Dahinter haben beide Clubs erst einmal ein wenig Luft. Fortuna Düsseldorf behauptete mit dem 2:0-Sieg über Eintracht Braunschweig Rang drei, der Hamburger SV mühte sich etwas zu einem 2:1 gegen den 1. FC Kaiserslautern und Hannover 96 spielte 1:1 beim FC Schalke 04.

Der Bundesliga-Aufstieg des FC St. Pauli und von Holstein Kiel wird immer wahrscheinlicher. Das Spitzen-Duo zieht einsam seine Kreise. Die Kiezkicker haben acht Zähler Vorsprung auf Rang drei, das Team aus Schleswig-Holstein immerhin sechs. Beides wurde seit Einführung der Drei-Punkte-Regel an den letzten sechs Spieltagen nicht mehr verspielt.

Den Aufstieg kann der FC St. Pauli allerdings frühestens am 30. Spieltag perfekt machen, für Kiel würde der Gang in die höchste Spielklasse frühestens am 31. Spieltag feststehen. Aus eigener Kraft könnten die Teams den Aufstieg aber "erst" am 32. und 33. Spieltag eintüten.

FC St. Pauli (57 Punkte)

Der FC St. Pauli ist nach wie vor auf Bundesliga-Kurs, in der Rückrunde gab es für die Kiezkicker bereits acht Siege und drei Niederlagen. St. Pauli führt auch die Rückrundentabelle mit 24 Punkten an. Die Hürzeler-Auswahl kommt bislang auf 16 Saisonsiege. Die Kiezkicker kassierten bislang auch gerade einmal 28 Gegentore (jedes andere Team mindestens 34). Aus den letzten sechs Spiele der Hinrunde holte St. Pauli zehn Zähler.

Hartel, Bénes und Co.: Die Top-Scorer der 2. Bundesliga

Holstein Kiel (55 Punkte)

Holstein Kiel startete mit zwei Niederlagen schlecht ins Jahr 2024, in den ersten drei Rückrunden-Spielen gab es nur einen Zähler. Seitdem sind die Störche aber wieder erfolgreich, in den letzten acht Partien gab es sechs Siege, ein Remis und eine Niederlage (gegen St. Pauli) – bei den sechs Siegen stand hinten immer die Null. In den letzten acht Partien sammelte kein anderes Team so viele Punkte wie Kiel (19). In den sechs letzten Spielen der Hinserie sammelte Kiel 16 Punkte - mit der gleichen Ausbeute wäre dem Tabellenzweiten der Aufstieg nicht mehr zu nehmen.

Die Top-Tore des 28. Spieltags

Fortuna Düsseldorf (49 Punkte) 

Die Fortuna gewann die jüngsten vier Spiele in der 2. Bundesliga und hat sogar seit dem 20. Spieltag nicht mehr verloren. Am vergangenen Spieltag verteidigte die Fortuna mit einem 2:0 gegen Braunschweig den dritten Rang. Die Rheinländer sind mit 61 Treffern das offensivstärkste Team der 2. Bundesliga und: Die Fortuna kassierte auch weniger Gegentore (35) als unter anderem der HSV (39).

Das Restprogramm der 2. Bundesliga

Hamburger SV (48 Punkte)

Der Hamburger SV mühte sich am vergangenen Spieltag zu einem 2:1 gegen DFB-Pokal-Finalist Kaiserslautern (14:20 Torschüsse aus Sicht des HSV), bleibt durch den Erfolg aber immerhin auf Tuchfühlung mit Düsseldorf. Dass die Hamburger Aufholjagden können, bewiesen sie vor zwei Jahren (2021/22). Damals waren es zu diesem Zeitpunkt der Saison sogar noch sechs Punkte Rückstand auf Rang drei und dennoch schaffte Hamburg noch den Sprung auf den Relegationsplatz. Die Baumgart-Auswahl weist die beste Zweikampfquote aller Mannschaften auf (53 Prozent gewonnen).

Hannover 96 (44 Punkte)

Hannover 96 kam am vergangenen Spieltag nicht über ein 1:1 gegen Schalke hinaus und hat nun fünf Punkte Rückstand auf den Relegationsplatz. Dass das nicht unmöglich ist, zeigte ja zuletzt der HSV vor zwei Jahren (siehe oben). In der Rückrunde holte Hannover bislang mehr Punkte (20) als Düsseldorf (19) und Hamburg (17). Im Vergleich zur Hinrunde muss nun allerdings eine Leistungssteigerung her - da holten die Niedersachsen gegen die kommenden sechs Gegner nur sechs der möglichen 18 Punkte.