
Kaiserslautern feiert überzeugenden Derbysieg gegen den Karlsruher SC
Der 1. FC Kaiserslautern hat das Derby gegen den Karlsruher SC mit 3:0 (2:0) gewonnen. Semih Şahin (3.) brachte die Roten Teufel früh in Führung, Mërgim Berisha (14.) erhöhte wenig später. Joker Mahir Emreli (90.+4) setzte den Schlusspunkt. Der FCK dominierte weite Strecken des Spiels und traf zudem mehrfach das Aluminium.
Das Südwestderby zwischen dem 1. FC Kaiserslautern und dem Karlsruher SC hat in der 2. Bundesliga einen festen Platz. Von den bisher 68 Pflichtspielen zwischen den beiden Traditionsvereinen fanden 42 in der Bundesliga statt – zuletzt waren beide Gründungsmitglieder in der Saison 1997/98 gemeinsam erstklassig, als der FCK Meister wurde.
In der 2. Liga trafen die Teams bisher 19 Mal aufeinander, wobei die Pfälzer in der Bilanz vorne liegen (sieben Siege, acht Unentschieden, vier Niederlagen). Das Hinspiel im Wildpark konnten die Roten Teufel dramatisch mit 3:2 für sich entscheiden, nachdem Marlon Ritter in der Nachspielzeit den Siegtreffer erzielte.
Blitzstart für die Roten Teufel
Der FCK erwischte einen Traumstart in die Partie. Nach einer Flipper-Szene im Strafraum der Gäste legte Naatan Skyttä den Ball auf Semih Şahin ab, der aus rund 18 Metern mit einem wuchtigen Rechtsschuss ins linke Eck traf (3.).
Die Karlsruher waren sichtlich geschockt und hatten wenig entgegenzusetzen. Nach einem Foul an Mika Haas bekam der FCK in der 14. Minute einen Freistoß zugesprochen. Marlon Ritter brachte den Ball scharf vor das Tor, KSC-Keeper Hans Christian Bernat konnte nur nach vorne abprallen lassen und Mërgim Berisha staubte aus kurzer Distanz zum 2:0 ab.

Kaiserslautern lässt nichts anbrennen
Auch nach der Pause blieben die Gastgeber das dominierende Team. Luca Sirch musste nach einem unglücklichen Zusammenstoß mit seinem Teamkollegen Maxwell Gyamfi behandelt werden und kehrte mit einem Kopfverband zurück.
Die Roten Teufel verpassten es mehrfach, die Führung auszubauen: Berisha traf in der 57. Minute nur die Latte, kurz darauf setzte Sirch einen Schuss an den Innenpfosten (59.).
Der KSC kam erst in der Schlussphase zu nennenswerten Chancen. Fabian Schleusener scheiterte in der 90. Minute aus kurzer Distanz an FCK-Keeper Julian Krahl, wenig später traf Louey Ben Farhat die Latte. Den Schlusspunkt setzte der eingewechselte Mahir Emreli, der in der Nachspielzeit nach Vorlage von Norman Bassette zum 3:0-Endstand traf (90.+4).
Bundesliga Match Facts
xGoals: Kaiserslautern 2,49 - Karlsruhe 1,50
Schnellster Spieler: Leon Opitz (KSC), 33,87 km/h
Tor mit der geringsten Torwahrscheinlichkeit: 3:0 von Mahir Emreli (FCK), 7,15 Prozent
Most Pressed Player: Louey Ben Farhat (KSC), 21 Mal unter Gegnerdruck
Beste Pass Effizienz: Julian Krahl (FCK), +3,07
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