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2. Bundesliga

Krahl rettet den Punkt: FCK und KSC trennen sich remis

In einem hitzigen Südwest-Derby gibt es zwischen dem 1. FC Kaiserslautern und dem Karlsruher SC keinen Sieger. Vor allem dank FCK-Torhüter Julian Krahl bleibt das umkämpfte Duell der Rivalen torlos.

Am 2. Spieltag der Saison 2026/27 empfing der 1. FC Kaiserslautern auf dem ausverkauften Betzenberg den Karlsruher SC zum Südwest-Derby. Beide Teams gingen unverändert ins Spiel – nach dem 0:0 in Wolfsburg setzte FCK-Trainer Torsten Lieberknecht erneut auf seine Dreierkette mit Maxwell Gyamfi, Jacob Rasmussen und Jan Elvedi.

KSC-Coach Maximilian Senft schickte ebenfalls dieselbe Startelf wie beim 2:1-Auftaktsieg gegen Bielefeld auf den Platz, darunter Doppeltorschütze Moritz Broschinski.

Es wurde früh hitzig
Es wurde früh hitzig - IMAGO/Ralf Brueck

Hitziger Start ins Derby

Sofort war Feuer drin in der Partie: Marlon Ritter grätschte Marcel Franke fair ab, doch das erste Scharmützel ließ nicht lange auf sich warten – Ritter jubelte Franke ins Gesicht, der daraufhin den Lauterer Kapitän leicht schubste.

Die Gastgeber hatten mehr Ballbesitz und versuchten, über Flanken und Standards gefährlich zu werden, während Karlsruhe die Roten Teufel immer wieder in Zweikämpfe verwickelte. In der 22. Minute hatte Mërgim Berisha die erste richtige Chance: Skyttä lupfte den Ball in den Sechzehner, Berisha behauptete die Kugel clever, kam aber aus spitzem Winkel nicht an Bernat vorbei und traf das Außennetz.

Skyttä verletzt – Broschinski mit der besten Chance

In der 44. Minute überschattete eine Verletzung das Spiel: Skyttä musste nach einem Zweikampf unter Tränen ausgewechselt werden. Ibrahim Kanaté kam für ihn ins Spiel.

In der Nachspielzeit der ersten Hälfte hatte der KSC die beste Chance des Spiels: Broschinski schloss aus 14 Metern volley ab, doch Julian Krahl parierte stark.

Den Nachschuss von Egloff setzte dieser deutlich über das Tor (45.+1). Ebenfalls verletzungsbedingt musste Broschinski kurz darauf (45.+3) durch John Davis Meyer ersetzt werden – für Meyer war es das Profidebüt. Zur Pause stand es 0:0, wobei Karlsruhe die etwas besseren Gelegenheiten hatte.

Mërgim Berisha vom 1. FC Kaiserslautern scheitert an KSC-Keeper Hans Christian Bernat – die erste richtige Chance des Spiels
Mërgim Berisha vom 1. FC Kaiserslautern scheitert an KSC-Keeper Hans Christian Bernat – die erste richtige Chance des Spiels - IMAGO/wolfstone-photo

Kanaté mit der ersten Chance nach der Pause

Kaiserslautern startete besser in die zweite Hälfte: In der 48. Minute schickte Ritter Kanaté auf die Reise, der den Ball vor Bernat leicht verstolperte, aber dennoch an ihm vorbeikam. Seinen Schuss aus spitzem Winkel klärten die Karlsruher vor der Torlinie zur Ecke.

Kurz darauf (53.) hatte der KSC eine gute Gelegenheit: Pinto Pedrosa stand frei vor Krahl, der sich breit machte und parierte – und dabei das Knie des 18-Jährigen ins Gesicht bekam. Karlsruhe wurde in der Folge immer stärker und gewann mehr zweite Bälle.

Naatan Skyttä muss verletzt ausgewechselt werden – Kapitän Marlon Ritter tröstet ihn auf dem Weg vom Platz
Naatan Skyttä muss verletzt ausgewechselt werden – Kapitän Marlon Ritter tröstet ihn auf dem Weg vom Platz - IMAGO/wolfstone-photo

Krahl überragend – KSC drückt auf den Siegtreffer

Der KSC blieb am Drücker: Krahl rettete in der 68. Minute mit einer Glanzparade gegen Christoph Kobald, der aus der Distanz abzog. In der 79. Minute versuchte es KSC-Keeper Hans Christian Bernat selbst mit einem Freistoß aus 45 Metern – Krahl hechtete und lenkte den Ball mit einer Hand über den Querbalken.

In der Schlussphase arbeitete sich Lautern zurück ins Spiel, doch auch Chancen von Elvedi (87.) und Erencan Yardımcı (90.+2) blieben ungenutzt. Am Ende blieb es in einem hitzigen Südwest-Derby beim torlosen Remis.

Kanate verpasst das 1:0
Kanate verpasst das 1:0 - IMAGO/Eibner Pressefoto

Bundesliga Match Facts
xGoals: Kaiserslautern 1,06 - Karlsruhe 1,19
Schnellster Spieler: Simon Asta (FCK), 34,27 km/h
Beste Pass Effizienz: Jan Elvedi (FCK), +2,88

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