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Moritz Broschinski vom Karlsruher SC im Zweikampf mit Maxwell Gyamfi vom 1. FC Kaiserslautern – ein umkämpftes Südwest-Derby auf dem Betzenberg.
Moritz Broschinski vom Karlsruher SC im Zweikampf mit Maxwell Gyamfi vom 1. FC Kaiserslautern – ein umkämpftes Südwest-Derby auf dem Betzenberg. - © IMAGO/Eibner Pressefoto
Moritz Broschinski vom Karlsruher SC im Zweikampf mit Maxwell Gyamfi vom 1. FC Kaiserslautern – ein umkämpftes Südwest-Derby auf dem Betzenberg. - © IMAGO/Eibner Pressefoto
2. Bundesliga

Krahl rettet den Punkt: FCK und KSC trennen sich remis

1. FC Kaiserslautern und Karlsruher SC trennen sich am 2. Spieltag der 2. Bundesliga 2026/27 torlos 0:0. Torhüter Julian Krahl hält den FCK mit sieben Paraden im Spiel. Naatan Skyttä verletzt sich und muss in der 44. Minute ausgewechselt werden. Moritz Broschinski trifft in der Nachspielzeit der ersten Hälfte die beste Chance des Spiels, Krahl pariert. Vier Gelbe Karten in der ersten Hälfte unterstreichen die Derbyhitzigkeit.

Am 2. Spieltag der Saison 2026/27 empfing der 1. FC Kaiserslautern auf dem ausverkauften Betzenberg den Karlsruher SC zum Südwest-Derby. Beide Teams gingen unverändert ins Spiel – nach dem 0:0 in Wolfsburg setzte FCK-Trainer Torsten Lieberknecht erneut auf seine Dreierkette mit Maxwell Gyamfi, Jacob Rasmussen und Jan Elvedi.

KSC-Coach Maximilian Senft schickte ebenfalls dieselbe Startelf wie beim 2:1-Auftaktsieg gegen Bielefeld auf den Platz, darunter Doppeltorschütze Moritz Broschinski.

15.08.2026, xrekx, Fussball 2.Bundesliga, 1.FC Kaiserslautern - Karlsruher SC v.l. Mergim Berisha 1.FC Kaiserslautern Marcel Franke Karlsruher SC DFL/DFB REGULATIONS PROHIBIT ANY USE OF PHOTOGRAPHS as IMAGE SEQUENCES and/or QUASI-VIDEO Kaiserslautern *** August 15, 2026, xrekx, Soccer 2. Bundesliga, 1 FC Kaiserslautern vs. Karlsruher SC, Mergim Berisha 1 FC Kaiserslautern, Marcel Franke Karlsruher SC. DFL and DFB regulations prohibit any use of photographs as image sequences and/or quasi-video. Kaiserslautern - IMAGO/Ralf Brueck

Hitziger Start ins Derby

Sofort war Feuer drin in der Partie: Marlon Ritter grätschte Marcel Franke fair ab, doch das erste Scharmützel ließ nicht lange auf sich warten – Ritter jubelte Franke ins Gesicht, der daraufhin den Lauterer Kapitän leicht schubste. In der 4. Minute musste Schiedsrichter Hempel einschreiten, als Lilian Egloff Ritter schubste.

Die Gastgeber hatten mehr Ballbesitz und versuchten, über Flanken und Standards gefährlich zu werden, während Karlsruhe die Roten Teufel immer wieder in Zweikämpfe verwickelte. In der 16. Minute sah Deniz Ofli die erste Gelbe Karte des Abends, nachdem er Naatan Skyttä gefoult hatte.

Kartenregen und erste Chancen

In der 22. Minute hatte Mërgim Berisha die erste richtige Chance: Skyttä lupfte den Ball in den Sechzehner, Berisha behauptete die Kugel clever, kam aber aus spitzem Winkel nicht an Bernat vorbei und traf das Außennetz.

In der 26. Minute sah Egloff nach einem theatralischen Sturz im Strafraum Gelb, kurz darauf (27.) folgte Gelb für Rafael Pinto Pedrosa nach einem taktischen Foul an Skyttä – und Ritter, der die Situation anheizte, kassierte ebenfalls Gelb. Vier Verwarnungen in der ersten Hälfte unterstrichen den Derbycharkter dieser Partie.

Mërgim Berisha vom 1. FC Kaiserslautern scheitert an KSC-Keeper Hans Christian Bernat – die erste richtige Chance des Spiels. - IMAGO/wolfstone-photo

Skyttä verletzt – Broschinski mit der besten Chance

In der 44. Minute überschattete eine Verletzung das Spiel: Skyttä musste nach einem Zweikampf unter Tränen ausgewechselt werden. Ibrahim Kanaté kam für ihn ins Spiel. In der Nachspielzeit der ersten Hälfte hatte der KSC die beste Chance des Spiels: Broschinski schloss aus 14 Metern volley ab, doch Julian Krahl parierte stark.

Den Nachschuss von Egloff setzte dieser deutlich über das Tor (45.+1). Ebenfalls verletzungsbedingt musste Broschinski kurz darauf (45.+3) durch John Davis Meyer ersetzt werden – für Meyer war es das Profidebüt. Zur Pause stand es 0:0, wobei Karlsruhe die etwas besseren Gelegenheiten hatte.

Naatan Skyttä muss verletzt ausgewechselt werden – Kapitän Marlon Ritter tröstet ihn auf dem Weg vom Platz. - IMAGO/wolfstone-photo

Kanaté mit der ersten Chance nach der Pause

Nach der Pause wechselte der KSC auch noch Kevin Wiethaup für Egloff ein. Kaiserslautern startete besser in die zweite Hälfte: In der 48. Minute schickte Ritter Kanaté auf die Reise, der den Ball vor Bernat leicht verstolperte, aber dennoch an ihm vorbeikam. Seinen Schuss aus spitzem Winkel klärten die Karlsruher vor der Torlinie zur Ecke.

Kurz darauf (53.) hatte der KSC eine gute Gelegenheit: Pinto Pedrosa stand frei vor Krahl, der sich breit machte und parierte – und dabei das Knie des 18-Jährigen ins Gesicht bekam. Karlsruhe wurde in der Folge immer stärker und gewann mehr zweite Bälle.

Ibrahim Kanaté vom 1. FC Kaiserslautern geht an KSC-Keeper Hans Christian Bernat vorbei – die erste gute Chance der zweiten Hälfte. - IMAGO/Eibner Pressefoto

Krahl überragend – KSC drückt auf den Siegtreffer

In der 67. Minute brachte Lieberknecht einen Doppelwechsel: Paul Joly ersetzte den angeschlagenen Simon Asta, und Thierry Tazemeta feierte sein Profidebüt für Mërgim Berisha. Der KSC blieb am Drücker: Krahl rettete in der 68. Minute mit einer Glanzparade gegen Christoph Kobald, der aus der Distanz abzog.

In der 79. Minute versuchte es KSC-Keeper Hans Christian Bernat selbst mit einem Freistoß aus 45 Metern – Krahl hechtete und lenkte den Ball mit einer Hand über den Querbalken. In der Schlussphase arbeitete sich Lautern zurück ins Spiel, doch auch Chancen von Elvedi (87.) und Erencan Yardımcı (90.+2) blieben ungenutzt. Am Ende blieb es beim 0:0.

Bundesliga Match Facts
xGoals: Kaiserslautern 1,06 - Karlsruhe 1,19
Schnellster Spieler: Simon Asta (FCK), 34,27 km/h
Beste Pass Effizienz: Jan Elvedi (FCK), +2,88

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