
Torfestival zum Auftakt: Heidenheim schlägt Osnabrück 4:3
Der 1. FC Heidenheim hat seinen Auftakt in der 2. Bundesliga erfolgreich gestaltet. In einem torreichen Spiel siegte der Bundesliga-Absteiger mit 4:3 (3:2) gegen den VfL Osnabrück. Dreimal ging der FCH in der ersten Halbzeit durch Budu Zivzivadze (10.), Marcel Costly (29.) und Jan Schöppner (45.+2) in Führung. Zweimal konnte Aufsteiger Osnabrück durch Niklas Wiemann (23.) und David Kopacz (34.) ausgleichen. Marvin Pieringer (89.) erhöhte auf 4:2, Robin Meißner (90.+2) konnte per Strafstoß nur noch verkürzen.
Zivzivadze eröffnet den Torreigen
Von Beginn an entwickelte sich ein offensives Spektakel. Bereits in der dritten Minute prüfte Mathias Honsak Keeper Jonas Krumrey mit einem Volleyschuss aus 20 Metern – der Ball strich knapp über die Latte. Osnabrück antwortete: In der siebten Minute zog Ismail Badjie durch die Mitte und schoss aufs linke Eck, doch Keeper Frank Feller lenkt den Ball um den Pfosten.
Die folgende Ecke brachte erneute Gefahr: Jannik Müller kam zum Kopfball, wurde aber geblockt. Im Gegenzug schlug Heidenheim dann zu: Costly sah den startenden Budu Zivzivadze und legte ihm den Ball perfekt in den Lauf. Der georgische Torjäger schob das Spielgerät souverän durch die Beine von Krumrey ins Netz – 1:0 in der zehnten Minute!
Wiemann und Costly – Ausgleich und erneute Führung
Heidenheim drückte weiter, doch ein zweiter Treffer von Zivzivadze zählte wegen Abseits nicht (16.). Osnabrück konterte nun zunehmend: Robin Meißner zog aus 18 Metern ab, Jonas Föhrenbach blockte mit dem langen Bein (22.). Doch die folgende Ecke führte zum Ausgleich: Faber brachte den Ball scharf rein, Niklas Wiemann stieg am höchsten und köpfte aus sieben Metern zum 1:1 ein (23.).
Doch Gastgeber Heidenheim ließ sich nicht beirren und ging kurz darauf erneut in Führung: Zivzivadze zog volley aus 25 Metern ab, Krumrey konnte nur nach vorne abklatschen. Honsak legte den Abpraller quer auf Costly, der keine Mühe hat, das Spielgerät über die Linie zu bugsieren: 2:1 in der 29. Minute!
Kopacz und Schöppner – Drama in der Nachspielzeit
Doch die wilde Fahrt ging weiter und der VfL gab nicht auf: David Kopacz bekam den Ball von rechts und schoss aus 24 Metern mit rechts aufs Tor – der Ball schlug über Feller hinweg ins lange Eck zum 2:2 ein (34.). Ein Traumtor! Heidenheim antwortete in der Nachspielzeit: Eine Ecke von Jonas Föhrenbach flog scharf in den Fünfer, und Jan Schöppner war mit dem Kopf zur Stelle – 3:2! Fünf Tore, ein aberkannter Treffer, zahlreiche Chancen in der ersten Halbzeit – ein Spektakel der Extraklasse!
Zweite Hälfte: Heidenheim verwaltet, Osnabrück kämpft
Nach dem Wiederanpfiff setzte Osnabrück die ersten Offensivakzente: Badjie schoss aus der zweiten Reihe (48.), Meißner hämmert einen Freistoß in die Mauer (55.), Jacobsen verfehlt das Tor knapp (56.). Im weiteren Verlauf des zweiten Durchgangs verwalteten die Hausherren die Führung geschickt und schlugen kurz vor dem Ende erneut zu.
Eine Ecke von links flog scharf in den Fünfer, und Marvin Pieringer köpfte das Spielgerät aus vier Metern zum 4:2 ins Netz – assistiert von Costly, der damit seinen dritten Scorer-Punkt des Tages feierte! Doch Osnabrück gab immer noch nicht auf: In der Nachspielzeit zimmerte der VfL einen Freistoß auf die Kiste, Marnon Busch bekam den Ball an die Hand. Schiedsrichter Weisbach zeigte auf den Punkt. Meißner verwandelte sicher unten links zum 3:4 (90.+2). In den letzten Minuten versuchte Osnabrück noch alles, doch Heidenheim brachte den Sieg über die Zeit. Endstand: 4:3!

Bundesliga Match Facts
xGoals: Heidenheim 3,23 - Osnabrück 2,89
Schnellster Spieler: Christian Conteh (FCH), 34,56 km/h
Tor mit der geringsten Torwahrscheinlichkeit: 2:2 von David Kopacz (OSN), 3 Prozent
Beste Pass Effizienz: Tim Siersleben (FCH), +3,23