
Marokko setzt sich im Elfmeterschießen durch
Nicht nur das Duell zwischen Deutschland und Paraguay ging in der auf Dienstag ins Elfmeterschießen: Auch die Niederlande und Marokko mussten sich einen Shootout liefern. In der regulären Spielzeit hatte Cody Gakpo die Niederlande in Führung gebracht (72.), in der ersten Minute der Nachspielzeit gelang Innenverteidiger Issa Diop der Ausgleich (90.+1). Ohne weiteren Treffer in der Nachspielzeit kam es dann zum Elfmeterschießen – welches an Marokko ging: Teun Koopmeiners verwandelte den ersten Strafstoß für Oranje, Neil El Aynaoui traf nur den Querbalken. Dann bolzte der frühere Leipziger Justin Kluivert das Rund an den linken Pfosten und Soufiane Rahimi traf mit Glück, weil Keeper Bart Verbruggen erst dran war, dann aber die Kugel im Fallen mit der linken Hacke ins eigene Tor lenkte. Der frühere Wolfsburger Wout Weghorst verwandelte daraufhin souverän für die Niederlande, ebenso wie Chemsdine Talbi für Marokko. Quinten Timber schoss dann links am Kasten vorbei, Achraf Hakimi (ehemals BVB) setzte seinen Strafstoß daraufhin gegen den linken Pfosten. Weil für die Niederlande der letzte Schütze Crysencio Summerville Marokkos Keeper Yassine Bounou den Ball in die linke Pranke schoss und Ismael Saibari flach ins linke Eck traf, ging der Sieg letztendlich an die "Löwen vom Atlas".