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Gladbachs Nico Elvedi hat ligaweit die beste Zweikampfquote - © IMAGO/IMAGO/ActionPictures
Gladbachs Nico Elvedi hat ligaweit die beste Zweikampfquote - © IMAGO/IMAGO/ActionPictures
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Zwischenbilanz: Die besten Zweikämpfer der bisherigen Saison

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Noch ist die Saison 2022/23 jung, aber nach sieben Spieltagen bietet die erste Länderspielpause eine ideale Gelegenheit, um ein erstes Zwischenfazit zu ziehen. bundesliga.de wirft einen Blick auf die besten Spieler in verschiedenen Kategorien. Diesmal: Die Akteure mit den besten Zweikampfwerten.

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Die Spieler mit der besten Zweikampfquote

Traditionell haben Innenverteidiger die höchste Erfolgsquote bei Zweikämpfen, obwohl sie nicht zwingend die meisten Duelle führen. So ist es auch in dieser Saison. Nico Elvedi von Borussia Mönchengladbach führt hier mit 69,4 Prozent gewonnener Zweikämpfe klar die Liga an, gefolgt von Dortmunds Nico Schlotterbeck (66,7), Waldemar Anton vom VfB Stuttgart (66,4), Edmond Tapsoba von Bayer 04 Leverkusen (65,1) und dem Frankfurter Evan Ndicka (64 Prozent).

Im Großen und Ganzen kann man sagen: Die besten Verteidiger der Bundesliga entscheiden zwei von drei Duelle für sich. Und dennoch unterscheidet sich die Art und Weise dieser Top-Zweikämpfer enorm. Während Elvedi ein eher abwartender Abwehrspieler ist, der vergleichsweise wenige Zweikämpfe führt, gehört Schlotterbeck dem Typ des nach vorne verteidigenden Abwehrspielers an, der keinem direkten Duell aus dem Wege geht. Das Resultat: Um auf eine Erfolgsquote von 66,7 Prozent zu kommen, musste Schlotterbeck nahezu doppelt so viele Zweikämpfe gewinnen (82) wie Elvedi (43).

Zweikämpfe absolut: Bellingham herausragend

Oft sind es pressende Stürmer, die ligaweit die meisten Zweikämpfe führen und in der Summe demnach auch die meisten Duelle gewinnen. Nicht in diesem Jahr. Hier gibt es mit Jude Bellingham ein regelrechtes Zweikampfmonster, das die gesamte Liga in den Schatten stellt. So hat der Dortmunder nicht nur mit Abstand die meisten Zweikämpfe geführt (198), er hat auch die meisten gewonnen (119). Bei Bellingham kommen aber Quantität und Qualität zusammen: Die Erfolgsquote von 60 Prozent ist für einen zentralen Mittelfeldspieler außergewöhnlich gut.

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Hinter dem englischen Nationalspieler in Diensten des BVB folgen auf den Plätzen mit Gladbachs Manu Kone (109 gewonnene Zweikämpfe) und Kölns Jonas Hector (95) zwei weitere Akteure, die im Defensivbereich unterwegs sind. Während Mane seine Robustheit mit spielerischen Qualitäten paart (85 Prozent seiner Pässe kommen an), ist Hector beim 1. FC Köln nicht nur der zweikampfstärkste Akteur, sondern auch jener Spieler mit den meisten Ballkontakten. 57 Prozent gewonnener Duelle sind für einen Außenverteidiger außerdem weit über dem Schnitt. Mal zum Vergleich: Bremens Mitchell Weiser, der mit 87 gewonnenen Zweikämpfen hinter Hector auf Platz vier ligaweit folgt, hat als Außenverteidiger nur 45 Prozent seiner Duelle für sich entscheiden können.

Jude Bellingham führt und gewinnt die meisten Zweikämpfe - IMAGO/Revierfoto/IMAGO/Revierfoto

Die Herren der Lüfte: Elvedi, Pieper und Co.

Aber wie sieht es beim Kopfballduell aus? Auch hier führt Elvedi die Rangliste der Bundesliga nach sieben Spieltagen an. Mit großem Abstand sogar. 83,3 Prozent der Luft-Zweikämpfe hat der Gladbacher Innenverteidiger gewonnen, Bremens Amos Pieper - gefolgt auf Platz zwei - kommt nur noch auf 76,7 Prozent. Interessant: Gleich drei Außenverteidiger, die eher nicht für ihre Kopfballstärke berüchtigt sind, folgen mit 75 Prozent auf Platz drei: Alphonso Davies (FC Bayern München), Joe Scally (Borussia Mönchengladbach) und Jonjoe Kenny (Hertha BSC).

Beim Blick auf die absolut gewonnenen Kopfball-Duell sind es dann aber doch die Stoßstürmer, die die Liste anführen. Jene Spieler, die oft mit langen Bällen und Flanken gesucht werden: Michael Gregoritsch (SC Freiburg, 41), Philipp Hofmann (VfL Bochum, 37) und Jordan (Union Berlin, 36) sind hier jene bulligen Angreifer, gegen die es für jeden Verteidiger unangenehm wird.