Ein emotionaler Moment: Bayern-Kapitän Philipp Lahm sagt Servus - © gettyimages / Thomas Niedermueller
Ein emotionaler Moment: Bayern-Kapitän Philipp Lahm sagt Servus - © gettyimages / Thomas Niedermueller
Bundesliga

Zehn Höhepunkte der Bundesliga-Saison 2016/17

Köln - Ein Frankfurter besiegt den Krebs, ein Weltmeister beendet seine Karriere. Und der "Dino" rettet sich am letzten Spieltag. Zehn Höhepunkte der Bundesliga-Saison 2016/17.

1. Abschied der Saison

>>> Hol dir die Bundesliga-App!

Zum achten Mal stemmte er die Meisterschale in die Höhe - und es war das letzte Mal: Philipp Lahm beendete nach 652 Pflichtspielen in 15 Jahren als Profi beim FC Bayern München und dem VfB Stuttgart seine beeindruckende Laufbahn. 1989 begann er bei der kleinen FT Gern in München das Fußballspielen - 1995 wechselte er als Elfjähriger zum FC Bayern und legte dort über den Umweg Stuttgart eine Weltkarriere hin. Bis auf den EM-Titel gewann der 33-Jährige alles.

Der Höhepunkt waren der WM-Triumph 2014 und das Triple mit den Bayern 2013 - und das jeweils als Kapitän. Das Amt des Sportdirektors bei den Münchnern nach seinem Karriereende lehnte er ab. Was die Zukunft bringt, weiß Lahm noch nicht so recht. "Erst einmal Urlaub, dann ist alles möglich", sagte er. Verstärkt will er sich um seine Stiftung kümmern und um die Unternehmen, an denen er schon beteiligt ist, und natürlich um seine Familie. Lahm wird bald zum zweiten Mal Vater.

2. Comeback der Saison

7. Duell der Saison

Karim Bellarabi kennt sich mit Rekorden aus. 2014 erzielte er am ersten Spieltag gegen Borussia Dortmund nach nur neun (!) Sekunden das schnellste Tor der Bundesliga-Geschichte. Mitte Februar gelang dem 26 Jahre alten Nationalspieler beim 3:1 von Bayer Leverkusen beim FC Augsburg der 50.000 Treffer in der Bundesliga-Historie.

Knapp 54 Jahre nach dem Premierentor des Dortmunders Timo Konietzka (24. August 1963) traf Bellarabi in der 23. Minute zur umjubelten Führung. "Das nehme ich gerne mit. Es ist natürlich etwas Besonderes und freut mich", sagte der Offensivspieler. Das Jubiläumstor widmete er seiner Familie, aber auch dem gesperrten Hakan Calhanoglu: "Er ist ein wichtiger Teil von uns." 

>>> Zum Artikel: Karim Bellarabi schießt das 50.000 Bundesliga-Tor

>>> Interview mit Bellarabi nach seinem historischen Treffer

Im Februar mitten im Abstiegskampf, am Saisonende nur knapp an der Europa League vorbei: Auch ohne das erst beim Saisonfinale verpasste Comeback auf internationaler Bühne kann der SV Werder Bremen nach seiner spektakulären Aufholjagd in der Rückrunde zufrieden sein und zuversichtlich nach vorne schauen.

Trainer Alexander Nouri, sein Team und die Werder-Führung behielten im Winter die Nerven, als die Ablösung des Nachfolgers von Viktor Skripnik nur noch eine Frage der Zeit zu sein schien. Besonnen lenkte Nouri die Hanseaten aus dem Keller, und durch eine Serie von elf Spielen ohne Niederlage avancierte Bremen zu einem Kandidaten für die Teilnahme am internationalen Geschäft. Damit klappte es zwar nicht. Dafür bekam Alex Nouri einen neuen Vertrag.