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xGoals: Die unwahrscheinlichsten Tore des 11. Spieltags

Zwei der fünf unwahrscheinlichsten Treffer des letzten Bundesliga-Wochenendes sind in einer Partie gefallen. Gleich beide Torschützen des 1. FC Union Berlin haben es mit ihren Treffern in die Top-5 geschafft. Bei diesen Toren ließen sich die Spieler von der Wahrscheinlichkeitsrechnung keinen Strich durch die Rechnung machen.

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Mit einer Torwahrscheinlichkeit von 13,1 Prozent gehört der Treffer von Grischa Prömel für Union Berlin zwar nicht zu den unwahrscheinlichsten der Saison, war jedoch wichtig für die Eisernen. In den einstelligen Bereich hat es unterdessen Stevan Jovetic mit seinem Tor für Hertha BSC geschafft - 9,5 Prozent lautet die Torwahrscheinlichkeit für den strammen Schuss des Hauptstädters. Noch unerwarteter kam allerdings der feine Schlenzer von Silvan Widmer für den 1. FSV Mainz 05 gegen Mönchengladbach.

Weit nach oben in der Liste hat es mit einer Torwahrscheinlichkeit von 6,1 Prozent auch der Kopfball-Treffer von Wolfsburgs Lukas Nmecha gegen Augsburg geschafft. Die Nummer 1 kommt aber wieder aus Berlin: Julian Ryerson erzielte das unwahrscheinlichste Tor des Spieltags gegen den 1. FC Köln!

Das xGoals-Modell weist die Torerzielungswahrscheinlichkeit jedes Abschlusses aus. Die Torwahrscheinlichkeit wird hierbei nach jedem Torschuss in Echtzeit berechnet, sodass Informationen über den Schwierigkeitsgrad des Schusses und die Wahrscheinlichkeit eines Treffers vorliegen.

Das Besondere an den xGoals-Werten ist, dass nicht wie sonst üblich nur die Position des Schützen berücksichtigt wird, sondern eine Vielzahl von Trackingdaten in die Berechnung einfließen - unter anderem die Distanz und der Winkel zum Tor, die Bewegungsgeschwindigkeit des Schützen, die Zahl der Gegenspieler zwischen Ball und Tor und die Torabdeckung durch den Torwart. Grundlage für das xGoals-Modell sind historische Daten von etwa 40.000 Torschüssen.