Wolfsburg - Der VfL Wolfsburg hat ein weiteres Talent langfristig an sich binden können: Ricardo Rodriguez wechselte vom Schweizer Erstligisten FC Zürich in die Bundesliga. Der 19-Jährige unterschrieb am Freitag einen Vertrag über viereinhalb Jahre bis zum 30. Juni 2016.

"Ricardo ist ein großes Talent. Er ist beim FC Zürich zu einer festen Größe geworden, hat zudem im Europapokal eine gute Rolle gespielt und ist auch schon zur Nationalmannschaft geholt worden", freute sich VfL-Geschäftsführer und -Cheftrainer Felix Magath über die Zusage des Außenverteidigers. "In ihm steckt internationales Niveau, also viel Qualität. Diese Qualität gilt es zu stabilisieren und weiterzuentwickeln. Wenn das gelingt, bin ich überzeugt, dass er eine Stütze für unsere Mannschaft werden kann."

"Ein deutliches Zeichen"

Ricardo Rodriguez, der am Donnerstag im VfL-Trainingslager in Dubai zu seiner neuen Mannschaft stieß, war vom Wolfsburger Interesse an ihm angetan. "Wenn ein Club und ein Trainer sich so um mich bemühen, dann geben sie mir damit ein deutliches Zeichen, dass sie auf mich setzen. Das war mir bei diesem für mich großen Schritt in die Bundesliga wichtig."

Der Schweizer Youngster war beim FC Zürich die Entdeckung der letzten anderthalb Spielzeiten. Schon im Januar 2010 stieß er zu den Profis und debütierte kurz darauf im März in der Super League. Aufgrund starker Leistungen wurde er alsbald Stammspieler auf der Außenverteidigerposition.

Debüt unter Ottmar Hitzfeld

Im November 2009 feierte Rodriguez mit der Schweizer U-17-Nationalmannschaft seinen bisher größten Erfolg. Er wurde damals in Nigeria Weltmeister. Für die 1. Mannschaft des FC Zürich hat Ricardo Rodriguez bisher insgesamt 48 Pflichtspiele bestritten (35 in der Super League, 4 Cupspiele, 9 Europacup-Partien).

Am 7. Oktober 2011 gab Rodriguez bei der 0:2-Niederlage in der EM-Qualifikation gegen Wales unter Trainer Ottmar Hitzfeld sein Debüt in der Schweizer A-Nationalmannschaft.

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