Lucas Barrios ist der Mann der Stunde in der Bundesliga. Der Stürmer von Borussia Dortmund erzielte gegen Werder Bremen im fünften Spiel in Folge einen Treffer. Nach anfänglichen Startschwierigkeiten entwickelt sich der Argentinier zu einem Glücksgriff für den BVB.

Barrios, der zum Spieler des Monats Oktober in der Bundesliga gewählt wurde, freut sich über seinen Lauf. Er weiß aber auch, wem er diesen Erfolg zu verdanken hat: "Fußball ist immer noch ein Mannschaftssport. Meine Mitspieler unterstützen mich sehr gut und machen es mir einfach, die Tore zu schießen".

Im Interview analysiert Barrios das Remis an der Weser, erklärt seine beeindruckende Form und bewertet die Lage der Dortmunder in der Liga.

Frage: Herr Barrios, sind Sie mit dem 1:1 in Bremen zufrieden?

Lucas Barrios: Das Unentschieden geht schon in Ordnung, auch wenn wir den Sieg aufgrund der zweiten Halbzeit eher verdient gehabt hätten. Wir müssen jetzt weiter hart arbeiten, damit wir das nächste Spiel wieder gewinnen.

Frage: Ein Tor wurde Ihnen wegen einer vermeintlichen Abseitsstellung ja auch aberkannt.

Barrios: Zwei Tore hätten zum Sieg gereicht. Aber so ist das im Fußball: Mal fällt eine Entscheidung zu seinen Gunsten aus, mal nicht. Das gleicht sich aber immer wieder aus.

Frage: Dennoch, Sie haben jetzt im fünften Spiel in Folge getroffen. Eine beeindruckende Quote.

Barrios: Ja, so kann das natürlich weitergehen. Es ist schön, dass ich Dortmund damit weiterhelfen kann. Aber Fußball ist immer noch ein Mannschaftssport. Meine Mitspieler unterstützen mich sehr gut und machen es mir einfach, die Tore zu schießen.

Frage: Das 1:1 in Bremen war nach dem Remis in Leverkusen schon der zweite Punktgewinn bei einer Spitzenmannschaft. Wir ordnen Sie diese Teilerfolge ein?

Barrios: Wir sind auf dem richtigen Weg. Es ist natürlich sehr gut, wenn wir gegen die großen Mannschaften Punkte holen. Das gibt uns eine Menge Selbstvertrauen. Zu Hause gegen Mainz müssen wir jetzt aber gewinnen, um in der Tabelle endlich nach oben zu klettern.

Aus Bremen berichtet Michael Reis