München - Der VfB feiert seine Siegesserie in der Europa League souverän fort. Bayer nimmt aus dem Hexenkessel von Aris Saloniki einen Zähler mit. Dortmund hingegen muss einen späten Gegentreffer hinnehmen und um das Weiterkommen fürchten. bundesliga.de präsentiert Reaktionen der Beteiligten.

VfB Stuttgart - Getafe CF 1:0

Trainer Jens Keller (Stuttgart): Wir haben unser erklärtes Ziel erreicht. Ich bin im Großen und Ganzen zufrieden. Wir nehmen ein gewisses Selbstvertrauen für Sonntag mit. Geärgert hat mich nur, dass wir zum Schluss unsere Chancen leichtfertig vergeben haben. Insgesamt haben wir aber gut gestanden und wenig zugelassen.

Trainer Michel (Getafe): Meine Mannschaft hat vor allem in der ersten Halbzeit nicht die Leistung gebracht, die ich erwartet habe. Im zweiten Durchgang wurde es dann besser und wir hatten auch die Chance auf den Ausgleich.

Torhüter Sven Ulreich (Stuttgart): Nach dem Spiel auf Schalke war das der nächste kleine Schritt. Der Sieg gibt uns natürlich Selbstvertrauen für die nächsten Aufgaben. Gegen St. Pauli wollen wir am Sonntag ein ähnliches Spiel wie heute abliefern, nur unsere Chancen müssen wir besser nutzen.

Stürmer Ciprian Marica (Stuttgart): Heute haben wir einen Arbeitssieg eingefahren. Mein Tor war eine Belohnung für die ganze Mannschaft, die in den letzten Wochen hart gearbeitet hat. Ich hoffe, der Sieg bringt uns Selbstvertrauen für das wichtige Spiel gegen St. Pauli. Wir hätten heute noch höher gewinnen können, aber vielleicht haben wir uns die Tore für Sonntag gespart.


Aris Saloniki - Bayer Leverkusen 0:0

Trainer Jupp Heynckes (Bayer): Wir haben wenig zugelassen, aber ich hätte mir schon gewünscht, dass wir ein wenig durchschlagskräftiger sind. Aber mit dem Punkt können wir leben. Es ist nicht so einfach, hier zu spielen. Das Stadion ist ein Hexenkessel, die Zuschauer sind fanatisch.

Simon Rolfes (Bayer): Das Spiel war von der Defensive geprägt. Wir wollten erst einmal zu null spielen. Das haben wir gut gemacht. In der zweiten Halbzeit haben wir mehr Druck über außen erzeugt, aber Chancen konnten wir uns kaum erarbeiten. In zwei Wochen wird das aber ein anderes Spiel. Ich denke, dass wir dann offensiver und dominanter spielen werden.


Borussia Dortmund - Paris St. Germain 1:1

Trainer Jürgen Klopp (Dortmund): Dass wir nur Unentschieden gespielt haben, ist nicht schlimm. Es ist nicht so, dass wir aus diesem Unentschieden nichts machen können, denn wir haben immerhin einen Punkt geholt und festgestellt, dass wir den Gegner auswärts schlagen können. Wir haben das Spiel über lange Zeit überlegen gestaltet, aber in der zweiten Halbzeit an Konsequenz nachgelassen. Der Gegner ist dann aufgekommen und in einer unübersichtlichen Situation durch ein Abseitstor zum 1:1 gekommen.

Trainer Antoine Kambouare (Paris St. Germain): "Ganz zufrieden bin ich mit dem Unentschieden nicht, es bleibt ein bisschen Frust. Ich möchte aber Borussia Dortmund meine Glückwünsche aussprechen: Die Mannschaft steht nicht umsonst an der Spitze der Bundesliga, sie hat uns heute riesige Probleme bereitet."