Werder Bremen hat das Freundschaftsturnier der Citibank in Stahnsdorf bei Berlin gewonnen. Im 45-minütigen Finale setzten sich die Grün-Weißen gegen den Fünftligisten VfB Hermsdorf mit 3:1 nach Elfmeterschießen durch.

Für das Endspiel hatten sich die Bremer mit einem sehenswerten 7:0-Torfestival gegen das Gastgeberteam Eintracht Stahnsdorf durchgesetzt. Rund 4.500 Zuschauer sahen den Auftritt des DFB-Pokalsiegers.

Almeida eröffnet Torreigen

Beim heißen Arbeitsausflug nach Stahnsdorf schossen sich die Bremer schnell in die Herzen der Zuschauer. In der Partie gegen die Hausherren eröffnete Hugo Almeida mit einem Kopfball den Torreigen (6.), Marko Futacs (8./15.), Macelo Moreno (17.), Said Husejinovic (18.) mit einem fulminanten Fernschuss und Phillip Bargfrede mit einem Doppelschlag (25./44.) sorgten für gute Stimmung auf dem Sportplatz an der Heinrich-Zille Straße in Stahnsdorf.

Das Finale begann dann mit einem Paukenschlag. Die Bremer standen noch nicht wieder richtig auf dem Platz als Moritz Göhler einen tollen Angriff über Florian Venz und Christoph Röttgen beherzt zum 1:0 abschloss. Jetzt wurde das Freundschaftsspiel für die Bremer zur Qual.

Elfmeterschießen entscheidet

Auf dem Platz, der keinen Schatten bot, mühten sie sich gegen die dicht gestaffelte und von Abwehrchef Sascha Flemming bestens organisierte Abwehr-Bollwerk. Kurz vor dem Ende der Partie wurde der Pokalsieger dann durch einen Treffer von Said Husejinovic erlöst.

Es folgte das Elfmeterschießen, in dem jeweils drei Spieler antraten. Diese Aufgabe lösten die Grün-Weißen mit großer Souveränität. Phillip Bargfrede und Petri Pasanen verwandelten sicher, während Christian Vander den Schuss von Michael Haubner hielt und der Hermsdorfer Ivan Bacak über das Tor schoss.